"Mir fehlt das letzte Prozent"

Wollte Weltmeisterin werden, jetzt hört Slalom-Star auf

Einst galt Moa Boström Müssener als große schwedische Ski-Hoffnung. Jetzt zieht die Slalom-Fahrerin überraschend einen Schlussstrich.
Sport Heute
20.08.2026, 13:50
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Mit 25 Jahren sollte ihre Karriere eigentlich erst richtig Fahrt aufnehmen. Stattdessen ist jetzt Schluss: Moa Boström Müssener beendet ihre Laufbahn als Skirennläuferin. Die Schwedin verabschiedet sich damit überraschend früh vom Spitzensport – und spricht offen über die Gründe.

"Ich habe das Gefühl, mir fehlt das letzte Prozent", erklärt Boström Müssener gegenüber "skidor.com". Dabei mangelt es der Technikspezialistin nicht am Talent. Schon als Juniorin gehörte sie international zu den Besten ihres Jahrgangs.

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2021 raste sie bei der Junioren-WM zu Silber im Slalom, ein Jahr später folgte in derselben Disziplin Bronze. Auch im Europacup schien der Weg Richtung Weltspitze vorgezeichnet.

Im Weltcup kam der Durchbruch nie

2023 gewann Boström Müssener sogar die Slalom-Wertung im Europacup und beendete die Gesamtwertung auf dem starken vierten Rang. Im Weltcup konnte sie an diese Erfolge allerdings nicht anknüpfen. Nur zweimal gelang ihr der Sprung in die Punkteränge.

Jetzt fehlt ihr die Überzeugung, noch einmal alles dem großen Durchbruch unterzuordnen. "Ich will die Beste der Welt sein, und dafür braucht es jahrelange harte Arbeit. Leider fehlt mir diese Motivation", erklärt die 25-Jährige.

Neuer Weg abseits der Skipiste

Statt weiter um Weltcup-Punkte zu kämpfen, beginnt für Boström Müssener nun ein völlig neuer Lebensabschnitt. Die Schwedin will sich künftig auf ihre Ausbildung konzentrieren und an der Stockholmer Wirtschaftshochschule studieren.

Damit verliert der Ski-Weltcup eine Fahrerin, der einst eine große Zukunft vorausgesagt wurde. Für Boström Müssener selbst ist aber klar: Ohne das letzte Prozent an Motivation kommt der Kampf um die Weltspitze nicht mehr infrage.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.08.2026, 13:50