"Nicht zu akzeptieren"

Wütende Reaktion nach Aus für Kassenarzt in Bad Ischl

In Bad Ischl soll eine Kassenarztpraxis schließen. Mehr als 6.000 Menschen kämpfen dagegen an. Die AK übt jetzt scharfe Kritik am System.
Oberösterreich Heute
22.05.2026, 09:59
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die geplante Schließung der Kassenarztpraxis im Bad Ischler Stadtteil Kaltenbach sorgt weiter für Ärger. Mehr als 6.000 Menschen haben bereits eine Petition gegen das Aus der Ordination unterschrieben.

Sie fordern die Österreichische Gesundheitskasse auf, die Entscheidung noch einmal zu überdenken. AK-Oberösterreich-Präsident Andreas Stangl findet deutliche Worte. Die Schließung einer funktionierenden Kassenarztstelle sei angesichts der angespannten Lage im Gesundheitssystem "nicht zu akzeptieren".

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Jetzt schon Unterversorgung

Besonders unverständlich sei der Schritt, weil es laut Stangl potenzielle Nachfolger für die Praxis gebe. Die Patienten seien schon jetzt mit Unterversorgung, langen Wartezeiten und hohen Kosten konfrontiert.

Die Bevölkerung verstehe nicht, warum die ÖGK einerseits eine neue Primärversorgungseinheit mit zusätzlichen Arztstellen ankündige, gleichzeitig aber eine bestehende Kassenarztpraxis streiche.

Die Arbeiterkammer fordert nun eine nachhaltige Sicherung der medizinischen Versorgung in Oberösterreich. Eine gerechte und hochwertige Gesundheitsversorgung müsse für alle gewährleistet sein.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.05.2026, 09:59
Jetzt E-Paper lesen