Im Schneefeld gefunden

Wunder in Tirol! Bergsteiger überlebt 150-Meter-Absturz

Ein deutscher Alpinist (44) stürzte in Tirol 150 Meter ab und verbrachte die Nacht verletzt im Schnee. Retter sprechen von einem Wunder.
Newsdesk Heute
11.06.2026, 11:26
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Was für ein Drama in den Tiroler Bergen: Ein 44-jähriger Bergsteiger aus dem deutschen Ettlingen war am Dienstagmorgen in Bach (Bezirk Reutte) nahe der bayerischen Grenze allein zu einer Wanderung aufgebrochen.

Als er bis zum Abend nicht zurückkehrte, schlug der Wirt seiner Ferienunterkunft Alarm.

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Polizeibeamte, Feuerwehrleute sowie Bergretter mit Suchhunden und Drohnen rückten aus. Doch in der Nacht musste die Suche unterbrochen werden, weil schlechtes Wetter den Einsatz behinderte.

Wie NTV berichtet, konnte ein Hubschrauber am Mittwochmorgen mehrere Teams im Suchgebiet absetzen, als sich der Nebel vorübergehend lichtete.

Am Vormittag wurde der Schwerverletzte schließlich im Bereich des Gumpensattels in einem Schneefeld gefunden.

150 Meter über felsige Bergflanke abgestürzt

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Wanderer im Gebiet des 2.388 Meter hohen Strahlkopfes über eine sehr steile und felsige Bergflanke 150 Meter tief abgestürzt war. Die Unfallstelle liegt in der Nähe der Gemeinde Holzgau.

Der Mann war ansprechbar, konnte sich jedoch nicht an den Unfallhergang erinnern. Er wurde mit einem Helikopter in eine Klinik im bayerischen Murnau geflogen. "Es muss Schutzengel geben", sagten die Retter.

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