Tausende Euro weg

Brutaler Absturz bei Günther Jauch schockiert alle

Im Lehrer-Special von "Wer wird Millionär?" riskieren Kandidaten viel für das Finale. Eine Kandidatin riskierte alles – und fluchte dann wie wild.
Newsdesk Heute
09.01.2026, 16:23
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Die Lehrerin Anna-Lena Spanier hat bei "Wer wird Millionär?" die Risikovariante gewählt und ist damit anfangs recht gut gefahren. Schon bei der 4.000-Euro-Frage war die Kandidatin aber so nervös, dass sie gleich den ersten Joker zog. In jeder weiteren Runde hat sie dann ebenfalls eine Hilfestellung gebraucht.

Hätte sie sich für die Sicherheitsstufe bei 16.000 Euro entschieden, wäre die Lehrerin laut NTV vielleicht sofort um 15.500 Euro reicher gewesen – und direkt ins Finale eingezogen. Doch ihr letzter Joker hat Spanier leider schnurstracks in Richtung Absturz geführt.

Für 32.000 Euro wollte Jauch wissen, welche sehr berühmten Großväter ein Bub namens Ronin, geboren 2024, hat. Der Telefonjoker tippte auf Musiker Bob Marley und Surfer Robby Naish. Seine Aussage "sehr sicher schon" hat der bei der Frage ahnungslosen Pädagogin gereicht, um alles auf eine Karte zu setzen.

Absturz – aber trotzdem im Finale

"Also, im Finale sind Sie", zog Jauch Bilanz mit Blick auf die 16.000 Euro. Das war die Voraussetzung für den Einzug in die Endrunde am Freitag und die Chance auf den WWM-Rekordgewinn. "Ich weiß", antwortete Spanier. Jauch hat noch einmal betont, dass es besser wäre, auf Nummer sicher zu gehen: "Die 16.000 haben Sie – mindestens bis morgen."

Der Moderator hat es ein letztes Mal versucht, die Kandidatin zu retten. Er zählte ihre Möglichkeiten auf: "Sie schaffen es auf 32.000, Sie knallen runter auf 500 oder Sie haben die sicheren 16.000 und können sich dann diese Nacht noch ein bisschen überlegen." Obwohl Spanier nicht wusste, wer Naish ist, loggte sie plötzlich kurzentschlossen die falsche Antwort ein.

Richtig wären Nirvana-Frontmann Kurt Cobain und Skate-Legende Tony Hawk gewesen. "Nein, scheiße", entfuhr es der Mutter von drei Kindern im Alter von zwei bis neun Jahren, die gerade in der Scheidung steckt. Jauch kommentierte das Ganze trocken: "Kann man nichts machen." So viel sei verraten: Die "3-Millionen-Euro-Woche" war für die Pechvogel-Kandidatin damit noch lange nicht vorbei.

Nächste Kandidatin räumt sechsstellig ab

Spaniers Absturz hat ihrer Nachfolgerin Ellen Zarghami auf dem heißen Stuhl ordentlich zugesetzt. "Ich habe eben so einen Schreck gekriegt", gestand die letzte Kandidatin des Abends und stieg deshalb lieber bei der 32.000-Euro-Frage aus. Sie hatte in dieser Runde ihre letzten zwei Joker eingesetzt und ihr Telefonjoker hat ihre eigene, richtige Tendenz bestätigt.

Die pensionierte Lehrerin, die jetzt Kindern mit Migrationshintergrund Deutsch beibringt, will im Finale aber offenbar noch groß abräumen. Gelassen nahm sie es hin, als Jauch verkündete: Wie von ihr und ihrem Joker vermutet, kommen die sogenannten Rutscher nicht beim Golf, sondern im Ski alpin zum Einsatz.

Die 125.000 Euro von Carolin Schönknecht-Albinus vom Mittwoch blieben am Tag vor dem Finale für alle außer Reichweite. Die höchsten Summen schafften in diesem Lehrer-Special mit jeweils 32.000 Euro Johannes Vorspohl aus Herbern und Jan Patrick Meister aus Kassel. Vorspohl ging mit allen vier Jokern in die 32.000-Euro-Runde. Dort musste der selbst ernannte Besserwisser zu seinem Glück gezwungen werden.

"Ich habe eine Farm in Afrika"

Der Deutsch- und Geschichtslehrer an einer Gesamtschule war nach dem 50:50-Joker überzeugt: In die Top 10 der beliebtesten Vornamen für Buben in Deutschland hat es 2024 erstmals nicht "Theo", sondern "Wilhelm" geschafft. Diese Statistik der Gesellschaft für deutsche Sprache gibt es seit 1977.

Vorspohl hatte zwar eine klare Tendenz, befragte aber noch einen Zusatzjoker. Der Herr antwortete auf Jauchs Frage nach seinem Beruf mit einer der legendärsten Antworten der WWM-Geschichte.

"Ich habe eine Farm in Afrika", sagte der Mann aus Ulm und sorgte damit im Studio für eine Stimmung wie im Film "Jenseits von Afrika". Der Besitzer einer Kaffeefarm in Uganda stimmte eindeutig für "Theo", konnte das aber nicht wirklich begründen. "Es überzeugt mich eigentlich komplett nicht", gab Vorspohl ehrlich zu. Er kenne viele Theos und meinte, der Name war schon vor 2024 in der Rangliste.

32.000-Euro-Frage souverän ohne Hilfe gelöst

Zum Glück zog der Lehrer noch den Publikumsjoker. Die Zuschauer stimmten zu 75 Prozent für "Theo". Eher widerwillig folgte der Kandidat der Mehrheit – und konnte aufatmen. Der Zusatzjoker hätte ihm vielleicht auch bei der 64.000-Euro-Frage geholfen. Da sollte Vorspohl wissen, dass ein "Big Tusker" ein Elefant mit riesigen Stoßzähnen ist. Er stieg aber vorsichtshalber aus.

Auch Jan Patrick Meister wurde bei der 64.000-Euro-Frage von zwei Jokern auf den richtigen Weg gebracht. Der Kasseler, der bei der Bundespolizei Deutsch, Sport und Verfassungsrecht unterrichtet, ging trotzdem lieber auf Nummer sicher. Die 32.000-Euro-Frage hatte er davor souverän ohne Hilfe gelöst. Der 37-Jährige wusste, dass der neuseeländische Blobfisch ein besonders hässliches Tier ist.

In der nächsten Runde wurde gefragt, was ein Standardmaß von 220 x 125 x 80 mm und ein Fassungsvermögen von etwa 2,2 Liter hat: Kotztüten, Müllbeutel, Semmel-Sackerl oder Turnbeutel? Sowohl der Zusatz- als auch der Telefonjoker tippten auf Kotztüten. Meisters Bauchgefühl stimmte zu, aber auch er wollte die Chance aufs Finale und die drei Millionen Euro nicht verspielen.

Jauch ließ sogar den Vater des Kandidaten helfen

In dieser Ausgabe von "Wer wird Millionär?" konnten sich – abgesehen von Spanier – alle Kandidaten auf dem heißen Stuhl für die Chance auf den Rekordgewinn qualifizieren. Die Mindestsumme erspielte sich gleich zu Beginn Kilian Sasse aus Jena. Dabei hätte der Realschullehrer für Geschichte und Englisch eigentlich bei der 4.000-Euro-Frage rausfliegen müssen.

Jauch wollte wissen, wie viel Babys in Deutschland bei der Geburt meistens wiegen. Der Kandidat war eigentlich ratlos, entschied sich aber für die leichteste Antwort mit 2.000 bis 3.000 Gramm: "Ich sage, es ist Antwort A." Obwohl er das klar sagte, loggte die Regie nicht ein. Mehr noch: Jauch ließ sogar den Vater des Kandidaten helfen.

Der verriet: Sasse hat bei seiner Geburt stolze 4.800 Gramm auf die Waage gebracht. Damit ließ der Lehrer natürlich von seiner falschen Antwort ab und befragte das Publikum. Das stimmte zu 98 Prozent für 3.000 bis 4.000 Gramm. Noch bevor das eingeloggt wurde, fragte Jauch, ob eine Hebamme im Publikum als möglicher Zusatzjoker zur Verfügung steht.

Beim großen Finale der "3-Millionen-Euro-Woche" soll endlich der Rekord von Nadja Sidikjar fallen. Sie hat im November 2015 im zweiten Jackpot-Special 1.538.450 Euro gewonnen. Schon über einen normalen Millionengewinner würden sich die Fans der Quizshow freuen. Die Hauptsumme wurde zuletzt am 24. März 2020 von Ronald Tenholte geholt. Damit erlebt "Wer wird Millionär?" gerade die längste Durststrecke seiner Geschichte. Die längste Pause davor war zwischen Leon Windscheid (7. Dezember 2015) und Jan Stroh (2. September 2019).

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 09.01.2026, 17:11, 09.01.2026, 16:23
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