In der Marina Tribunj kam es in der Nacht auf Freitag zu einem schweren Zwischenfall: Eine rund 13 Meter lange Yacht unter österreichischer Flagge sank direkt an ihrem Liegeplatz. Zwei Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt an Bord und schliefen. Das berichtet "Kristijan-Antic.blog".
Für die Crew endete die Nacht abrupt. Das Boot bekam plötzlich starke Schräglage, dadurch wurden die beiden Personen wach. Sie konnten die Yacht noch rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.
Die Bilder vom Unglücksort zeigen die weiße Yacht schräg im Hafenbecken. Das Heck liegt tief unter Wasser, während der Bug noch über die Wasseroberfläche ragt.
Rund um das Boot ist eine auffällige orangefarbene Ölsperre zu sehen. Dahinter liegen weitere Yachten in der Marina, am Ufer sind Häuser und grüne Hügel zu erkennen.
Auf weiteren Aufnahmen ist das Ausmaß noch deutlicher zu sehen: Eine Holzplanke führt vom Kai auf das Deck, die Seitenfenster und Teile des Innenbereichs befinden sich bereits unter der Wasserlinie. Fender treiben neben der Bordwand, die Ölsperre zieht sich eng um die Unfallstelle.
Warum die Yacht sank, ist noch offen. In dem Bericht wird ein technisches Gebrechen als mögliche Ursache genannt, etwa an einem Seeventil oder einer Borddurchführung. "Bestätigt ist die Ursache allerdings noch nicht", heißt es dazu.
Am Freitagmittag wurde das gesunkene Boot gehoben, eine Untersuchung soll nun Klarheit bringen.