Große Rotation in der Formel 1! Beim Auftakt zum Großen Preis von Mexiko am Freitag müssen gleich zehn Stammfahrer ihre Cockpits räumen. Auch die Weltmeister Max Verstappen und Lando Norris sind betroffen. Statt der etablierten Stars dürfen zahlreiche Nachwuchstalente auf die Strecke.
Der Grund ist eine Regel der Formel 1: Die Rennställe müssen ihren Nachwuchspiloten im Laufe der Saison Einsätze im Freien Training ermöglichen – jeder Stammfahrer muss pro Saison zweimal aussetzen. Weil nur noch wenige Rennen auf dem Programm stehen, nutzen gleich zehn der elf Teams das erste Training in Mexiko, um diese Verpflichtung zu erfüllen.
Besonders prominent sind die Wechsel bei den Topteams. Red-Bull-Star Verstappen überlässt sein Auto dem Japaner Ayumu Iwasa. Bei McLaren steigt Leonardo Fornaroli für Weltmeister Norris ins Cockpit. Mercedes schickt Frederik Vesti anstelle von George Russell auf die Strecke. Lediglich Ferrari verzichtet auf einen Wechsel und setzt wie gewohnt auf Charles Leclerc und Lewis Hamilton.
Auch bei den übrigen Rennställen gibt es zahlreiche neue Gesichter. Freddie Slater ersetzt bei Audi Gabriel Bortoleto, Nikola Tsolov übernimmt bei den Racing Bulls das Auto von Liam Lawson. Für Alpine fährt Gabriele Minì statt Franco Colapinto. Williams setzt auf Luke Browning für Alexander Albon, Haas auf Ryo Hirakawa für Esteban Ocon.
Bei Cadillac steigt Colton Herta anstelle von Valtteri Bottas ein, Aston Martin gibt Jak Crawford das Cockpit von Lance Stroll. Für Slater, Minì und Tsolov ist der Auftritt besonders aufregend: Alle drei bestreiten in Mexiko ihr erstes offizielles Freies Training bei einem Formel-1-Grand-Prix.
Besonders im Fokus steht Tsolov. Der Bulgare führt aktuell die Formel-2-Meisterschaft an und gilt als Kandidat für einen künftigen Stammplatz in der Königsklasse. Los geht das erste Training am Freitag um 19.30 Uhr österreichischer Zeit. Ab der zweiten Einheit sitzen dann wieder alle Stammfahrer in ihren Boliden.