Was für ein Herzschlag-Finale! Sarah Engels fährt zwar zum Eurovision Song Contest 2026, doch ihr Sieg war alles andere als ein Selbstläufer.
Mit 38,3 Prozent der Anrufe setzte sie sich durch. Stark, aber eben nicht uneinholbar. Denn direkt hinter ihr landete Wavyboy mit beachtlichen 34,15 Prozent. Nur wenige Prozentpunkte trennten die beiden. Ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss.
Auf Platz drei folgte Molly Sue mit 27,55 Prozent. Auch sie konnte einen großen Teil des Publikums für sich gewinnen und zeigte, wie offen dieses Finale tatsächlich war. Zusammengerechnet wird klar: Fast zwei Drittel der Zuschauer entschieden sich gegen Engels.
Dabei hatte Sarah mit ihrer Performance von "Fire" eigentlich alles aufgefahren, was das ESC-Herz begehrt: starke Vocals, präzise Choreografie, große Emotion und eine Feuershow, die ihrem Songtitel alle Ehre machte. Sie wirkte wie die erfahrenste Künstlerin des Abends, souverän und bühnensicher.
Doch Wavyboy machte es ihr nicht leicht. Sein moderner Sound sprach wohl vor allem jüngere Zuschauer an, während Molly Sue mit Gefühl und Authentizität punktete. Genau diese Mischung sorgte für die überraschend knappe Entscheidung.
Für Engels bedeutet der Sieg dennoch einen riesigen Schritt: Sie darf Deutschland 2026 international vertreten und steht nun unter besonderer Beobachtung. Denn ein knapper Triumph heißt auch: Die Erwartungen sind hoch, der Druck ebenso.