Große Augen beim Publikum – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. In einem Einspieler wirkte Sarah Engels ungewohnt: auffällige, aufgeklebte Wimpern. Stark betonte Augenbrauen. Markante Schattenpartien.
Das Netz reagierte sofort. Noch während der Clip lief, schnellten ihr Name und das Wort "Gesicht" in den Google-Trends nach oben. Verwirrung? Neugier? Diskussionsstoff gab es jedenfalls reichlich.
Doch wer dachte, das war’s schon mit der Aufmerksamkeit, wurde eines Besseren belehrt.
Als Engels mit ihrem Song "Fire" die Bühne betrat, war jede optische Debatte plötzlich Nebensache. Sie tanzte, sie sang und das stimmlich auf den Punkt.
Keine Wackler, keine Unsicherheiten. Im Hintergrund loderte eine spektakuläre Feuershow, die den Titel wortwörtlich nahm. Mehr ESC-Pathos geht kaum.
Mit dieser Performance machte sie klar, warum sie längst kein Casting-Neuling mehr ist, sondern ein gestandener Star. Bühnenpräsenz, Routine, Ausstrahlung: Hier stand jemand, der weiß, wie großes Fernsehen funktioniert.
Ob es am Ende für den Sieg reicht? Das entscheidet das Publikum. Eines ist aber jetzt schon fix: An diesem Abend hat Sarah Engels gezeigt, warum man sie niemals unterschätzen sollte.