Das war einer dieser ESC-Momente, die man nicht planen kann. Thomas Thurner, besser bekannt als Truuexperience, sitzt heuer in der Experten-Jury der ARD. Geschniegelt, konzentriert, bereit zur Punktevergabe. Doch Moderatorin Hazel Brugger hatte ganz andere Pläne.
Plötzlich tauchte sie hinter dem Produzenten auf – und brachte ihn mit einer simplen Frage aus dem Konzept: Wie funktioniert eigentlich die Abstimmung? Thurner griff souverän zu seinem iPad, tippte den Code ein – während die Kamera gnadenlos draufhielt.
Hazel spitz: "Haben wir gerade deinen Code gefilmt?" Kurze Irritation. Leichtes Zittern. Ein zweiter Versuch. Das Publikum lachte.
Der Produzent, der im Vorjahr JJ’s "Wasted Love" mitgeschrieben und produziert hatte, kämpfte kurz mit der Technik. Hazel konnte sich den nächsten Seitenhieb nicht verkneifen: "Ich nehme an, du hast den Song nicht mit dem iPad produziert." Treffer.
Als Thurner den Code ein zweites Mal eintippte – übrigens ganz unspektakulär "2026" – war klar: Hier dürfte es sich eher um ein Sender-Gerät handeln als um ein streng geheimes Privat-Tablet.
Schließlich demonstrierte der Austro-Produzent, wie simpel die Jurywertung funktioniert: Top 3 auswählen, per Wisch nach oben oder unten sortieren – fertig. Hazel kommentierte trocken: "Da sag mir noch jemand, dass Deutschland eine Digital-Wüste ist."