"Macht schon Sinn"

Zu gefährlich? Streif wird für Abfahrt entschärft

Der Abfahrts-Klassiker auf der Streif in Kitzbühel steht bevor, doch die Strecke wird für das Rennen angepasst.
Sport Heute
23.01.2026, 20:32
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Die Strecke für die Abfahrt am Samstag in Kitzbühel ist kurzfristig angepasst worden. Das bestätigte FIS-Renndirektor Markus Waldner am Freitag. Auslöser war der Sprung bei der alten Schneise, der von mehreren Athleten als zu weit eingeschätzt wurde.

Ist die Streif zu gefährlich?

"Alexis Monney hat mich nach dem zweiten Training als Athletensprecher kontaktiert. Er hat auch Rückmeldungen von Kollegen aus anderen Nationen eingeholt, die der Meinung waren, dass der Sprung zu weit geht", erklärte Waldner im ORF.

Hinzu komme die aktuell sehr schnelle Piste. "Wir haben heuer extrem schnellen Schnee, die Athleten kommen mit rund 105 km/h aus dem Gschöss heraus. Im Renntempo wäre der Sprung daher zu weit gewesen", so Waldner. Der Absprung wurde daraufhin angepasst und mit einer geringeren Neigung versehen. Konkret wurde das Gefälle um rund 1,5 Grad reduziert.

Im zweiten Training hatten die Springer Weiten zwischen 35 und 44 Metern erreicht. "Jetzt wird es im Bereich von etwa 30 bis 35 Metern liegen. Das ist absolut ausreichend, wir müssen hier nichts riskieren. Das Rennen wird trotzdem spektakulär", zeigte sich Waldner überzeugt.

Auch Stefan Babinsky begrüßte die Maßnahme. "Die Sprünge waren im Training wirklich sehr weit, deshalb macht diese Änderung schon Sinn", sagte der Super-G-Dritte vom Freitag.

Bereits beim Super-G war es zu einer kurzfristigen Streckenanpassung gekommen. Nach der Besichtigung wurde ein Tor im oberen Bereich des Hausbergs versetzt, um das Tempo etwas zu reduzieren.

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