Die Ferien sind für Tausende Schüler in Vorarlberg vorzeitig vorbei. Diese Woche startet wieder die Sommerschule. Heuer nehmen so viele Kinder und Jugendliche teil wie noch nie.
Insgesamt besuchen 3.023 Schüler das Angebot. Im Vorjahr waren es noch 1.850. Damit ist die Teilnehmerzahl innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen, so der ORF.
Ein Grund für den starken Anstieg ist eine neue Regelung: Schüler, die wegen unzureichender Deutschkenntnisse zuletzt eine Deutschförderklasse besucht haben, müssen heuer verpflichtend an der Sommerschule teilnehmen.
In Vorarlberg betrifft das 830 Kinder, berichtet der ORF. Für sie sollen die zusätzlichen zwei Wochen vor dem Schulstart vor allem mehr Zeit zum Deutschlernen bringen.
Die Sommerschule wurde 2020 während der Corona-Pandemie eingeführt, um Schüler mit Lernrückständen zu unterstützen. Mittlerweile ist das Angebot gesetzlich geregelt.
Die Teilnahme ist aber weiterhin auch freiwillig möglich. Davon machen heuer 2.191 Kinder und Jugendliche Gebrauch. Im Mittelpunkt stehen Förderunterricht, das Wiederholen und Vertiefen von Lernstoff sowie die Vorbereitung auf das neue Schuljahr.
In der Volksschule stehen Deutsch, Mathematik und Sachunterricht auf dem Programm. In der Sekundarstufe I kommt Englisch dazu. In der Sekundarstufe II werden zudem weitere Fremdsprachen und typenbildende Gegenstände angeboten.
Unterrichtet wird heuer an 72 Standorten in ganz Vorarlberg. Im Vorjahr waren es 66. Für die 3.023 Schüler stehen 197 Lehrer und 54 Lehramtsstudierende zur Verfügung.