Zu wild gefeiert – Mann verpasst eigene Hochzeit

Der Mann bekam es mit der Polizei zu tun. (Symbolbild)
Der Mann bekam es mit der Polizei zu tun. (Symbolbild)Clara Margais / dpa / picturedesk.com
Ein Junggesellenabschied geriet so sehr aus dem Ruder, dass ein Bräutigam seine eigene Hochzeit verpasste. Auch die Polizei war im Spiel.

Das hört man wohl nicht allzu oft: Ein Bräutigam der es nicht rechtzeitig zu seiner eigenen Hochzeit schafft. Doch genau das ist nun einem Briten passiert. Am Tag vor der Hochzeit feierte jener seinen Junggesellenabschied in Mallorca – wohl zu heftig, denn er erschien gar nicht erst zur Hochzeit

Handschellen klickten

Wie Medien berichten habe der Mann zusammen mit seinen Freunden in Magaluf auf Mallorca gefeiert – nichts Unübliches. Zunächst sei alles friedlich verlaufen, doch dann sei die Party aus dem Ruder gelaufen. Auch mit der Polizei bekam der angehende Bräutigam es zu tun.

Als er nämlich ein gemietetes Motorrad ins Meer warf, zögerten die Beamten nicht lange und nahmen den Mann fest. Die Nacht musste er Hinter Gittern verbringen. Im wurde der Reisepass abgenommen und eine Kaution in Höhe von 6.000 Euro verhängt. Erst, wenn er die Kaution zahlt, darf er ausreisen.

Nicht das nötige Geld

Die Kaution konnte der junge Mann allerdings nicht sofort begleichen, musste daher in Haft bleiben. In weiterer Folge verpasste er seinen Rückflug – und so auch die Hochzeit. Unklar ist indes, wann der Mann entlassen wird. Wie es in den Berichten nämlich heißt, verfüge er nicht über das nötige Geld und müsse es sich aus der Heimat überweisen lassen.

Aber: Ganz so unkompliziert, wie es einmal war, ist das wegen des Brexits nun nicht mehr. Überweisungen dauern mittlerweile deutlich länger als vor dem Austritt Großbritanniens aus der Europäische Union. 

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