In den kommenden Jahren wird die Franz-Josefs-Bahn zwischen Gmünd und Wien umfangreich modernisiert. Im Bereich Klein-Meiseldorf im Bezirk Horn wird deshalb die bestehende Eisenbahnkreuzung abgetragen und infolge aufgelassen.
"Vor Kurzem wurde die Schrankenanlage am Bahnübergang abmontiert. Als Folge muss der Zug nun drei Mal hupen, bevor er den Übergang passiert", ärgert sich ein Anrainer. Das führe zu massiver Lärmbelästigung "Tag und Nacht. Besonders nachts, wenn Züge vorbeifahren und hupen, ist an einen ruhigen Schlaf nicht zu denken."
Das Thema betreffe aktuell sehr viele Bewohner im Ort Klein-Meiseldorf, so Bürgermeister Nikolaus Reisel (VP) zu "Heute". Er verstehe den Ärger, verweist aber auch auf das Thema Sicherheit durch das Signalhorn.
"Heute" fragte bei den ÖBB nach. Die Eisenbahnkreuzung werde mit einer neuen Lichtzeichenanlage und Schranken technisch gesichert, die Hauptarbeiten finden in den Herbstferien statt.
Die Arbeiten für das neue elektronische Stellwerk seien aber so gut wie abgeschlossen, der Spuk damit vorbei: "Ab 31. Oktober wird die beschriebene Lärmbelästigung nicht mehr vorhanden sein", so ein ÖBB-Sprecher.
Pro Jahr investieren die ÖBB übrigens rund 25 Mio. Euro in die Verbesserung der Sicherheit auf Bahnübergängen: Sicherheit sei oberstes Gebot.