Alarm auf der Tiroler Seite der Zugspitze! Am Samstag planten drei Alpinisten über den Stopselzieher-Klettersteig auf den höchsten Berg Deutschlands (2962 Meter) aufzusteigen. Dabei kam es allerdings zu Problemen, die bei dem Trio für bange Stunden sorgten.
Die Dunkelheit, der Schnee und auch der körperliche Zustand der Alpinisten machten ein Weiterkommen unmöglich. So mussten die Bergsteiger schlussendlich einen Notruf absetzen.
Gegenüber der "Krone" sagte der Ortsstelleneiter der Bergrettung Ehrwald, Robin Lutnig, dass sie gegen 18.30 Uhr von der Leitstelle Tirol alarmiert worden seien. Daraufhin begaben sich sechs Bergretter mit der Zugspitzbahn zur Bergstation. Von dort aus stiegen die Helfer zu dem Trio ab.
Zwei der Alpinisten konnten aufgrund von Erschöpfung nicht mehr ohne Rettungshubschrauber geborgen werden. Der dritte Bergsteiger wurde von den Einsatzkräften zur Seilbahn gebracht und kam auf diesem Weg ins Tal.
Für seine Begleiter wurde der Notarzthubschrauber RK-2 gerufen. Die Alpinisten wurden mittels Winde geborgen und zur medizinischen Versorgung in Krankenhaus Reutte gebracht. Der Einsatz war nach drei Stunden beendet.