Lange hat er gefehlt, jetzt ist er wieder da und damit die Hoffnung!
David Alaba feierte bei der Clasico-Niederlage (2:3) gegen Barcelona im Supercopa-Endspiel sein lang ersehntes Comeback für Real Madrid. Der Österreicher wurde in der 76. Spielminute eingewechselt. Beim Stand von 2:3 brachte Trainer Xabi Alonso den Innenverteidiger für Dean Huijsen für die Schlussminuten – gemeinsam mit Kylian Mbappe.
Für Alaba waren es die ersten Pflichtspielminuten für die Königlichen seit dem 19. Oktober 2025 beim 1:0-Sieg über Getafe. Betrachtet man Alabas Situation, ist sein Comeback genau beim brisanten und wichtigen Clasico-Endspiel gegen den Erzrivalen Barcelona symbolträchtig. Ein Hoffnungsschimmer für den ÖFB-Teamkapitän?
Eigentlich schien Alaba bei Real Madrid unter Trainer Xabi Alonso praktisch aussortiert. Es war in der laufenden Saison erst sein fünfter Einsatz für die Königlichen, davon stand er lediglich einmal über die volle Spielzeit am Platz. Auch deshalb schien sein Abgang nach seinem Vertragsende im Sommer so gut wie beschlossene Sache.
Zuletzt gab es sogar Gerüchte um einen Winter-Wechsel. Der türkische Topklub Galatasaray Istanbul soll sein Interesse hinterlegt haben. Das Szenario scheint aktuell jedoch unwahrscheinlich. Als mögliche Destinationen für einen Sommer-Transfer gelten sowohl Saudi-Arabien als auch die USA. Fix ist jedenfalls: Alaba braucht vor der WM-Endrunde im Sommer dringend Spielzeit, um dem ÖFB-Team in den USA, Kanada und Mexiko wirklich weiterhelfen zu können.
Ein Verbleib zählt vor allem aufgrund Alabas enormen Gehalts für äußerst unwahrscheinlich. Mit einer kolportierten Gage von 22 Millionen Euro zählt der Österreicher zu den absoluten Top-Verdienern der Königlichen – noch vor anderen Stars wie Jude Bellingham, Kapitän Federico Valverde oder den Neuzugängen Dean Huijsen und Alvaro Carreras, die beide eine größere Rolle spielen.
Dazu kommt die Verletzungsanfälligkeit des 33-Jährigen. Seit seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 hat der Innenverteidiger immer wieder mit kleineren Verletzungen zu kämpfen, die ihm die Chance nehmen zu regelmäßigen Einsätzen zu kommen und sich so zu beweisen.