Eingebauter Defibrillator

Zukunft von KAC-Star nach Herzstillstand weiter offen

Vier Wochen nach seinem Herzstillstand am Eis meldet sich KAC-Verteidiger Jordan Murray zurück und spricht über seine ungewisse Zukunft im Eishockey.
Sport Heute
10.04.2026, 09:39
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Vier Wochen nach dem dramatischen Zwischenfall am Eis gibt es beim EC-KAC vorsichtige Entwarnung rund um Jordan Murray. Der Verteidiger war am 10. März im ersten Playoff-Spiel gegen Fehérvár AV19 auf dem Weg zur Spielerbank kollabiert und hatte einen Herzstillstand erlitten. Noch in der Halle wurde der 33-Jährige erfolgreich reanimiert, danach folgten Tage auf der Intensivstation.

Defibrillator im Körper

Nun kämpft sich der Kanadier zurück ins Leben und macht Fortschritte. "Ich bin weiterhin am Weg der Besserung und nehme – wie auch meine Ärzte – die Entwicklung als positiv und von stetigem Fortschritt gekennzeichnet wahr", erklärt Murray. In den vergangenen Tagen besuchte er bereits wieder seine Teamkollegen und Mitarbeiter des Klubs. Schritt für Schritt kehrt für ihn wieder so etwas wie Normalität zurück.

Der medizinische Notfall hat sein Leben jedoch nachhaltig verändert. Während seine Mannschaft später das sechste Viertelfinal-Duell bestritt, musste sich Murray einer Operation unterziehen. Dabei wurde ihm ein Kardioverter-Defibrillator eingesetzt, der künftig lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen verhindern soll.

In rund zehn Tagen steht ein weiterer Kontrolltermin im Klinikum an. Sollte es grünes Licht geben, plant Murray gemeinsam mit seiner Partnerin die Rückreise nach Kanada. Seine Eltern, die unmittelbar nach dem Vorfall nach Klagenfurt gereist waren, sind bereits wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.

Aussicht auf normales Leben

Auch wenn die Ärzte ihm ein weitgehend normales Leben in Aussicht stellen, bleibt eine zentrale Frage offen. "Die Ärzte haben mir mitgeteilt, dass ich nach dem Einsetzen des Geräts ein – wie man so sagt – normales Leben führen kann, das keinerlei Einschränkungen unterliegt. Ob das auch inkludiert, weiterhin Profieishockey zu spielen, ist eine Frage, die ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt für mich noch nicht beantworten kann und will", sagt Murray.

Große Dankbarkeit zeigt der Verteidiger gegenüber den Ärzten und Helfern. "Unsere Vereinsärzte haben mir auf der Spielerbank das Leben gerettet, die medizinische Versorgung im Klinikum danach war ebenso hervorragend", so Murray. Auch die Unterstützung aus der Öffentlichkeit habe ihm viel Kraft gegeben: "Diese Unterstützung hat mir geholfen, zu dem Punkt zu kommen, an dem ich heute stehe."

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