Wo heute viel Verkehr rollt, schlug einst Georg Danzers Herz: Am Gaudenzdorfer Gürtel 47 wuchs der unvergessliche Austropop-Pionier auf – ab heute ist an dieser Stelle die Ehrentafel in seinem Namen zu sehen. Ein ganzes Lied hatte er dieser Adresse auf seinem Album "von Scheibbs bis Nebraska", erschienen 2005 gewidmet.
Der Ausnahmekünstler begann bereits mit 13 Jahren Gitarre zu spielen, danach legte er eine sehr erfolgreiche Musikkarriere hin. Ab den späten 1960ern prägte er mit seiner unverkennbaren Mischung aus bissigem Wiener Schmäh, tiefgründiger Poesie und gesellschaftskritischen Texten die österreichische Musiklandschaft.
Später genoss er Erfolge in seiner Solokarriere und war Teil des legendären Trios Austria 3, an der Seite von Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich. Bis zu seinem Tod im Jahr 2007 blieb Danzer ein aufmerksamer Beobachter der Gesellschaft, dessen unzähligen Kompositionen und tiefen Melodien bis heute unvergessen sind.
"Gaudenzdorfer Gürtel 47" - so lautet nicht nur die Adresse seinen Geburtshauses, sondern es ist auch der Titel eines Liedes von Georg Danzer. Der Austropop-Poet widmete den Song seinem Elternhaus, in dem er im ersten Stock seine Kindheit und Jugend verbrachte. Erschienen ist das Lied 2005 auf dem Album "Von Scheibbs bis Nebraska".
Nun kehrt ein Stück Musikgeschichte genau dorthin zurück. Zu Danzers 80. Geburtstag wir auch musikalisch an ihn erinnert: Am Abend feiern Harald Fendrich, Lisa Schmid und Dog& Schwoaz und lassen Georg Danzers unvergessliche Hits wieder aufleben.