Prekäre Lage

Zwangsversteigerung! So steht es um Melanie Müller

Während juristisch noch nicht das letzte Wort gesprochen ist, spitzt sich die finanzielle Situation von Melanie Müller dramatisch zu.
Heute Entertainment
25.02.2026, 23:00
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Auf der Seite des Amtsgerichts Leipzig ist die Immobilie von Melanie Müller im Stadtteil Wahren zur Zwangsversteigerung angekündigt. Gutachter beziffern den Wert des Objekts auf rund 800.000 Euro.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein freistehendes ehemaliges Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1902, das um 2020 umfassend modernisiert und instandgesetzt wurde. Die Immobilie verfügt über eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss, eine geplante Einliegerwohnung mit 83 Quadratmetern sowie eine weitere große Wohneinheit mit 363 Quadratmetern. Insgesamt ergibt sich eine Mietfläche von 595 Quadratmetern.

Zum Grundstück gehören außerdem mehrere Parkplätze sowie ein ehemaliges freistehendes Toilettenhäuschen (Baujahr 1903), dessen Dach inzwischen eingestürzt ist.

Laut RTL soll sich das Haus derzeit noch im Besitz der 37-Jährigen befinden. Doch die finanziellen Belastungen sind erheblich: Im Berufungsprozess vor dem Landgericht Leipzig hatte Müller von offenen Forderungen des Finanzamts in Höhe von 150.000 Euro gesprochen. Medienberichten zufolge kommen rund 40.000 Euro Schulden bei privaten Gläubigern hinzu.

Müller will Urteil nicht akzeptieren

Besonders brisant: Nach eigenen Angaben lebt die frühere RTL-Dschungelkönigin aktuell von einem monatlichen Nettoeinkommen von rund 1.500 Euro. Hinzu kämen geringe zweistellige Streaming-Einnahmen sowie einige Tausend Euro für einen Mallorca-Auftritt im vergangenen Sommer.

Das Landgericht bestätigte zwar ihre Verurteilung in zweiter Instanz, reduzierte jedoch die ursprünglich verhängte Geldstrafe von 80.000 Euro aufgrund ihrer angespannten wirtschaftlichen Lage auf 3.500 Euro. Müller kündigte dennoch an, das Urteil nicht akzeptieren zu wollen, und legte Revision ein.

Während sich nun das Oberlandesgericht Dresden mit dem Fall befassen wird, rückt vor allem die Frage in den Mittelpunkt, ob die 800.000-Euro-Immobilie den finanziellen Absturz noch abwenden kann oder ob sie bald unter den Hammer kommt.

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