Am Strand eingeschlafen

Zwei junge Frauen von Monsterwelle weggespült – tot

Zwei junge Studentinnen wurden in Kalifornien von einer plötzlich auftauchenden Welle ins Meer gezogen. Für beide kam jede Hilfe zu spät.
André Wilding
17.06.2026, 10:25
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Ein Tag am Strand endete für zwei junge Frauen in Kalifornien tödlich. Mahial S. (20) und ihre Freundin Harshita N. (21) wurden an der Küste nördlich von Santa Cruz von einer Welle erfasst und ins Meer gerissen.

Die beiden Studentinnen lagen am Yellow Bank Beach in der Sonne. Laut US-Behörden dürften sie eingeschlafen sein, als das Wasser in der Bucht plötzlich anstieg und die Frauen überraschte.

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"Im Schlaf weggespült"

Der Küstenabschnitt gilt als besonders gefährlich. Feuerwehrhauptmann Kyle Breton erklärte auf Facebook: "Beide lagen im sogenannten Schlüsselloch zwischen zwei Stränden. Dort trifft die Flut die Menschen völlig unerwartet, sie sind dann eingeschlossen." Weiter sagte er: "In diesem Fall wurden die Opfer im Schlaf weggespült."

Möglich ist laut Experten, dass eine sogenannte "Sneaker-Welle" die beiden Frauen erfasste. Solche Wellen rollen unerwartet weit und mit großer Kraft an den Strand.

Ein Augenzeuge alarmierte am vergangenen Mittwoch die Einsatzkräfte. Acht Rettungsschwimmer stürzten sich ins Wasser. Harshita konnte nur noch leblos geborgen werden. Mahial wurde ins Krankenhaus gebracht, starb dort aber am Wochenende.

Kurz vor Abschluss

Die beiden Frauen kamen aus Fremont südlich von San Francisco und kannten einander bereits seit der Highschool. Harshita studierte Rechtswissenschaften, Mahial Gesundheitswissenschaften. Im kommenden Jahr wollten sie gemeinsam ihren Abschluss machen.

Nach mehreren Rettungseinsätzen innerhalb eines Monats warnten die Behörden nun erneut vor gefährlichen Küstenabschnitten. Das Sheriffbüro weist auf ein erhöhtes Risiko durch "Sneaker-Wellen" und starke Strömungen hin.

In der Warnung heißt es: "Wende dem Ozean niemals den Rücken zu" und "Achte auf unerwartete Wellen".

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