Der niederösterreichische Nationalratsabgeordnete Peter Schmiedlechner (FPÖ, seit 2017) musste seinen Führerschein abgeben. Der Politiker wurde laut "NÖN" unter der Woche im Bezirk Neunkirchen "schwer alkoholisiert" von der Polizei am Steuer ertappt. Besonders brisant: Es ist nicht das erste Mal.
Schon 2014 stieg der FPÖ-Mann – in seiner Heimatgemeinde Lichtenegg in der Buckligen Welt ebenfalls geschäftsführender Gemeinderat – stark betrunken in seinen Pkw. Damals war er noch nicht im Nationalrat, aber Bezirksparteiobmann der FPÖ, und landete mit seinem Wagen in einem Bach.
"Ich bin mir der Dummheit meines Fehlverhaltens vollumfänglich bewusst und ich bedauere dieses zutiefst", hält die FPÖ-Pressestelle gegenüber der "NÖN" fest. "Der Verlust meines Führerscheins ist die gerechte Konsequenz und Strafe meines Handelns, für das ich mich sehr schäme. Ich möchte mich bei allen aufrichtig entschuldigen! Es tut mir sehr leid."
Was hier schon durchklingt, wird auch explizit bestätigt: Rücktritt werde es keinen geben. "Der erste Fehler ist nun 12 Jahre her und es war noch vor meiner Zeit als Abgeordneter. Ein weiteres Mal wird es natürlich nicht geben."