Entzückende Äffchen darf man jetzt ebenfalls im Haus des Meeres bewundern. Die nur maximal 120 Gramm leichten Zwergseidenäffchen gelten als die kleinsten Affen der Welt und teilen sich ihr neues Zuhause mit den sogenannten "Krokodiltejus".
Obwohl dieser Name recht gruselig klingt, sind die Echsen für ihre Mitbewohner im Haus des Meeres völlig ungefährlich. Sie haben sich nämlich auf Schnecken als Hauptspeise spezialisiert, wie das Haus des Meeres am Mittwoch bekanntgab. Die bedrohten Zwergseidenäffchen sind bereits die achte Primatenart, die im Flakturm eingezogen ist.
„Gerade solch oft übersehene Tierarten finden bei uns optimale Bedingungen und verdienen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie die ganz Großen"“Jeff SchreinerZoodirektor
So schön! Auch im Tiergarten Schönbrunn sind die Zwergseidenäffchen zu bewundern:
Die Zwergseidenäffchen fressen vor allem Baumsäfte, Insekten und Früchte. Mit ihren spitzen Zähnen ritzen sie die Rinde von Bäumen an, um an den Saft zu kommen. Insekten, die vom austretenden Saft angelockt werden, liefern ihnen zusätzlich wichtige Proteine. Die Reviere der kleinen Krallenaffen sind sehr überschaubar und oft auf ein oder zwei Futterbäume begrenzt. Zu den größten Gefahren für die Zwergseidenäffchen zählen der Verlust ihres Lebensraums und die Bejagung.