Wenn Tiere menschlich werden, ist die Empathie besonders groß. Kein Wunder also, dass ein kleines Affenkind aus dem japanischen Ichikawa Zoo mit Kurzclips und Fotos in den Sozialen Medien gerade viral geht. Der kleine Kerl namens "Punch" war nämlich von seiner Mutter im Stich gelassen worden und nur ein flauschiges Stofftier macht seine Einsamkeit erträglicher.
"Punch" wurde bereits kurz nach der Geburt verstoßen, da er für seine Mutter der erste Nachwuchs war und sie - wie leider vielfach im Zoo - mit der Situation nicht zurechtkam. Das Baby musste also mit der Flasche von den Tierpflegern großgezogen werden, doch nur die Fütterung ersetzt natürlich die Wärme, Geborgenheit und Nähe der so vermissten Mama nicht.
Ein großer Orang-Utan aus Plüsch sollte "Punch" dabei helfen, die Einsamkeit zu bekämpfen und sich geborgen zu fühlen, doch es gelang so gut, dass der kleine Affe auch nach der Wiedervereinigung mit seinen Artgenossen das Stofftier nicht aufgeben wollte. Nur langsam gewöhnt sich "Punch" an den manchmal rauen Ton im Gehege und versteckt sich sofort hinter seinem Ikea-Stofftier, wenn die anderen Mitbewohner garstig werden.