Gerettete Tiere vor der Kamera

Tierschutz-Hof in Stockerau sorgt weltweit für Aufsehen

Die Doku-Serie "Noah Beshto’s Diary" zeigt berührende Tier-Schicksale und warum ein kleiner Hof in Niederösterreich jetzt weltweit für Aufsehen sorgt.
Heute Tierisch
17.02.2026, 15:24
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Großer Auftritt für den Assisi-Hof in Stockerau: Die internationale Doku-Serie "Noah Beshto’s Diary" rückt den Hof des österreichischen Tierschutzvereins ins Rampenlicht – und zeigt ihn als liebevollen Zufluchtsort für gerettete Haus- und Nutztiere.

Zweite Chance

Die Serie "Noah Beshto’s Diary" begleitet den zehnjährigen Noah auf seiner Reise rund um den Globus. Gemeinsam mit einem Filmteam sucht er nach Antworten auf eine große Frage: Wie übernimmt unsere Gesellschaft Verantwortung für jene Tiere, die sie selbst domestiziert hat?

Auf dieser Reise trifft Noah in Stockerau auf Alfred Kofler, leitender Tierpfleger am Assisi-Hof. Seit Jahren kümmert er sich in Niederösterreich um Enten, Meerschweinchen, Ziegen, Schafe, Esel und Katzen – jedes einzelne Tier kennt er beim Namen.

Unter dem Titel "From Broken to Brave: A Second Chance for Rescued Animals" werden nun die Geschichten der Tiere erzählt, die einst vernachlässigt oder ausgesetzt wurden – und am Assisi-Hof eine zweite Chance bekommen haben.

Spiegel unserer Gesellschaft

Regisseurin Anastasiya Maksymchuk zeigt sich beeindruckt: "Uns interessiert, wie Beziehungen zwischen Menschen und Tieren aussehen, wenn sie von Fürsorge, Sicherheit und Würde geprägt sind." Der Assisi-Hof sei dafür der ideale Drehort gewesen – authentisch, ruhig und voller Vertrauen. Während Dreharbeiten mit Tieren oft Stress bedeuten, erlebte das ukrainische Filmteam in Stockerau das Gegenteil: Keine Scheu, keine Flucht – Esel, Schafe und Katzen bewegten sich entspannt vor der Kamera.

Für den österreichischen Tierschutzverein ist der Filmdreh eine wertvolle Bestätigung der täglichen Arbeit. "Wir wollen das Vertrauen der Tiere in den Menschen wiederherstellen", betont Alfred Kofler. Die Bilder der Doku zeigen: Tierschutz ist weit mehr als Unterbringung – es geht um Würde, Sicherheit und echte Fürsorge.

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