Die anhaltenden Minusgrade der letzten Wochen, inklusive Eis und Schnee bringen die Assisi-Höfe ordentlich in rutschen. Wasserrohre in den Gehegen sind eingefroren und auch die Stromkosten steigen rasant. Gut, dass die Tierpfleger sowohl in Stockerau als auch in der Pferdeklappe in Reutte gut zu Fuß und Cardio-Fit sind.
Wer Hundehalter ist, weiß um die Problematik mit Streusalz - nur logisch also, dass auch auf einem Tierschutzhof keines verwendet werden kann. Deshalb muss allerdings jeder Schritt als Zweibeiner gut überlegt sein. Blöd nur, dass man in Stockerau momentan Wasser aus dem Büro mit Kübeln und Gießkannen in die Tiergehege bringen muss, da die Rohre eingefroren sind und die tägliche Versorgung generell bei solchen Witterungen ein ordentlicher Kraftakt ist.
„Das Ausmaß der Frostschäden am Hof ist derzeit noch nicht absehbar.“Stephanie LangLeiterin Assisi-Hof, Stockerau
Bei der Pferdeklappe in Tirol zeigt sich ein ähnliches Bild plus viel, viel mehr Schnee. "Die Versorgung der Pferde ist jetzt natürlich körperlich extrem fordernd", erklärt Nicole Mayrhofer, Hofleiterin der Pferdeklappe Reutte. "Aber wir lassen kein Tier im Stich."
Gleichzeitig bereiten ihr die Energiekosten große Sorgen. Um Pferdedecken zu trocknen und die Stallbereiche und die große Reithalle frostfrei zu halten, läuft die Technik auf Hochtouren. Der Stromverbrauch steigt massiv – und damit auch die Kosten.
Der Österreichische Tierschutzverein bittet dringend um Unterstützung für den laufenden Winternotfall. Spenden werden benötigt für Reparaturen an der Infrastruktur, für Frostschutzmaßnahmen, für Futter und Einstreu sowie für die stark gestiegenen Energie- und Betriebskosten.
Jeder Euro ist willkommen um die Schützlinge des Österreichischen Tierschutzvereins auf den Höfen auch im tiefsten Winter gut versorgen zu können. Wenn du also helfen kannst und möchtest, dann klicke bitte HIER.
"Wenn Kälte und Schnee alles lahmlegen, zählt jede Hilfe doppelt", betont der Österreichische Tierschutzverein. "Unsere Tiere sind auf uns angewiesen – und wir sind jetzt auf Unterstützung angewiesen."