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30. November 2018 16:57; Akt: 30.11.2018 17:07 Print

Gabalier verdrängt ÖFB-Team aus Happel-Stadion

Andreas Gabalier und Phil Collins bereiten dem ÖFB Kopfzerbrechen. Sie besetzten das Ernst-Happel-Stadion, die Spiele müssen wo anders stattfinden.

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Wer frisiert unsere Nationalteam-Stars? "Heute" weiß: David Alaba, Marko Arnautovic, Aleks Dragovic und Co. sind Stammkunden von Alper Taskin. Der 25-Jährige weiß genau, was angesagt ist - und zaubert den ÖFB-Stars die originellsten Frisuren auf den Kopf. Hier eine kleine Übersicht ... Hier schneidet Taskin Marko Arnautovic in einem Hotelzimmer. Für die Stars ist der Austro-Türke immer per Handy erreichbar. David Alaba ist - was die Frisur betrifft - wohl einer der wandlungsfähigsten Fußballer Europas. Dabei war im ÖFB-Nachwuchs 2007 noch der ganz normale Kurzhaarschnitt angesagt. 2012 ein richtiger Hingucker: Die Frisur machte Alaba fünf Zentimeter größer. Auch auf die Farbe kommt es an. 2015 war Alaba plötzlich "erblondet". Die Haare wurden länger, die Frisur blieb - Alaba auch 2016 mit hellen Spitzen. Die WM-Quali-Frisur: Farbe weg, die Haarlänge ungefähr gleich. Marko Arnautovic liebt auch die Vielfalt bei den Frisuren. 2007 trug Arnautovic "Vokuhila", lief im Look der 1980er auf. 2011 im Trikot von Werder Bremen: Den Irokesen zauberte ein Araber auf den Kopf von Arnautovic. Weiterhin mit "Iro", aber diesmal blond: "Arnie" beim Nationalteam 2015. Arnautovic legt Wert darauf, dass die Frisur 90 Minuten lang hält. Aleks Dragovic ist ebenfalls ein Frisuren-Spezialist. Wie Alaba und Arnautovic begann er im Nachwuchs noch eher unspektakulär. Blond war auch im Trikot der Austria 2010 angesagt. Wenig später noch blonder, aber mit weniger Haargel. 2012 ging es langsam wieder zurück zur Original-Haarfarbe, die Höhe der Frisur nahm dafür wieder zu. Mamas Liebling: 2014 bei Dynamo Kiew mochte es Dragovic eher konservativ. Aber nur kurz! 2015 wieder blond und exakt gekämmt. In der WM-Quali ist die aktuelle Modefrisur angesagt: seitlich rasiert, oben etwas länger, der Scheitel rasiert. ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger ist ebenfalls wandlungsfähig, aber in einer anderen Art. Seine Lockenmähne lässt sich schwer bändigen. Er mag seine Haarpracht lang ... ... und wild ... ... und manchmal auch einen Zopf. Wie gesagt: Die Farbe bleibt gleich, die Locken auch. Kein Glätten, keine Experimente. Auch Marcel Sabitzer zählt zu den Kunden von Taskin. Bei der Admira noch der unspektakuläre Kurzhaarschnitt. Bei Rapid stand das Styling noch nicht in der Hauptrolle. Doch mit Salzburg kam der Schick! Lang in der Mitte, kurz an der Seite. Wechsel zu Leipzig: Mehr Gehalt, mehr Haargel. Erkennen Sie dieses junge Torhüter-Talent? Es ist Heinz Lindner. Kaum zu glauben, wie unspektakulär seine Frisur einst war. Doch mit den Jahren wurden die Frisuren ausgefallener. Hier schon etwas länger im A-Team der Austria. Wie bei Sabitzer gilt: Mit den Jahren kommt das Haargel. Doch es geht auch mit weniger Gel: Schön bleibt der Heinz allemal.

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"Hulapalu" statt "Immer wieder Österreich!" Österreichs Nationalteam muss in der EM-Quali gleich zwei Mal das Ernst-Happel-Stadion räumen.

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Das kommt jetzt wirklich überraschend! Die Heimspiele des ÖFB-Teams in der EM-Qualifikation für 2019 werden nicht im Ernst-Happel-Stadion stattfinden. Die Arena im Prater ist schon für andere Veranstaltungen gebucht.

Das Nationalteam muss sich um eine neue Heimstätte umsehen. Das Ernst-Happel-Stadion ist nämlich schon für Konzerte gebucht. Zumindest im Juni und September können keine Länderspiele im Prater-Oval stattfinden.

Hulapalu statt EM-Quali

Am 2. Juni spielt Phil Collins ein Konzert in Wien. Damit sind Austragungen von Länderspielen am 7.oder 8. Juni beziehungsweise 10. oder 11. Juni unmöglich.

Ähnliches gilt für die September-Termine! Denn am 31. August spielt "Volks Rock'n'Roller" Andreas Gabalier im Happel-Oval sein 10-jähriges Jubiläumskonzert. Länderspieltermine sind für 5. Bis 7. sowie für 8. bis 10. September geplant.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dean am 30.11.2018 17:41 Report Diesen Beitrag melden

    Überbewertet

    Fußball ist in Österreich sowas von überbewertet. Da tuts auch ein kleines Stadion. Wer ist denn beim ÖFB für die Kooperation der Spiele verantwortlich? Hat der gestern im Teletext zum ersten Mal was von einer Euro Quali gelesen??

  • Hubert Huber am 01.12.2018 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wer hasst Salzburg

    Salzburg wäre ja irgendwann auch wieder einmal ein Thema, aber irgendwer im ÖFB scheint dieses Erfolgsstadion zu hassen...

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  • Sepp H. am 30.11.2018 21:09 Report Diesen Beitrag melden

    Kompromiss

    Ich bin dafür, dass der Gabalier einfach WÄHREND dem gesamten EM-Spiel singt. Somit hat man das furchtbare Rückpassgescheiberl UND den schauderhaften Gesang gleichzeitig und geht nach knapp 2 Stunden komplett fertig heim. Hat man das dann überstanden, sieht man wie schön das Leben doch sein kann.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sender am 01.12.2018 17:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es darum geht.

    Der Unterschied zwischen dem ÖFB Team und dem Gabalier ist der, dass unser Volkrock n' Roller mehr als 90min Vollgas gibt!

  • Hubert Huber am 01.12.2018 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wer hasst Salzburg

    Salzburg wäre ja irgendwann auch wieder einmal ein Thema, aber irgendwer im ÖFB scheint dieses Erfolgsstadion zu hassen...

    • Hugo am 01.12.2018 15:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hubert Huber

      Ein Stadion hat noch nie Tore geschossen

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  • Richard am 30.11.2018 21:26 Report Diesen Beitrag melden

    ÖFB-Präsident

    Jetzt kann der ÖFB-Präsident endlich, die von ihm und dem unsäglichen Kraetschmar so heiß geliebte Generali-Arena nutzen.

  • Sepp H. am 30.11.2018 21:09 Report Diesen Beitrag melden

    Kompromiss

    Ich bin dafür, dass der Gabalier einfach WÄHREND dem gesamten EM-Spiel singt. Somit hat man das furchtbare Rückpassgescheiberl UND den schauderhaften Gesang gleichzeitig und geht nach knapp 2 Stunden komplett fertig heim. Hat man das dann überstanden, sieht man wie schön das Leben doch sein kann.

  • Gerhard am 30.11.2018 20:55 Report Diesen Beitrag melden

    Was wir wollen

    Österreich ist eine Schi-Nation, wir haben die Berge und auch die Schifahrer dazu. Fussball hat International einen hohen Stellenwert und bringt viel Geld, deswegen ist es auch so Populär für Fussballinteressierte und für Menschen die gerne Wetten und so ein wenig Geld verdienen wollen. Es hat sich leider immer wieder gezeigt das die Stadien in Österreich halb leer waren anstatt voll, und diese Künstler bringen das volle Stadion. Ein volles Stadion zeigt doch ganz einfach und simpel was die Menschen wollen. Stadion leer = das wollen wir nicht. Stadion voll = das wollen wir. So einfach ist die

    • Bertl am 02.12.2018 15:25 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig

      Und in den Teams sind auch kaum echte Österreicher mehr.

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