"Die logische Konsequenz anti-muslimischer Hetze"

Nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch zeigt sich Österreich geeint. Die Reaktionen auf die Terror-Taten.
"Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien drückt der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich ebenso wie in Neuseeland ihr Mitgefühl, ihre Solidarität und ihr Entsetzen ob des verbrecherischen Anschlages gegen zum Gebet versammelte Muslime in Christchurch aus", heißt es in einer Aussendung.

"Hier haben Extremisten Menschen aus nur einem Grund ermordet: Weil sie Muslime waren. Dieser Menschenhass ist Gift für die Welt. In Gedanken bin ich bei den Angehörigen der Opfer und wünsche den Verletzten baldige Genesung", so IKG-Präsident Oskar Deutsch.

"Eine solche grausame und bösartige Tat muss aufs Schärfste verurteilt werden"


CommentCreated with Sketch.14 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Der Terroranschlag Christchurch ist ein schrecklicher und barbarischer Anschlag auf Menschen, die beten und anbeten wollten. Eine solche grausame und bösartige Tat muss aufs Schärfste verurteilt werden. Unsere Solidarität gilt den Menschen in Neuseeland, unser Mitgefühl gilt den Opfern, ihren Angehörigen, Freunden", so Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Hier wird einer der Terroristen verhaftet
Hier wird einer der Terroristen verhaftet
"Ich bin schockiert und traurig über den Terroranschlag auf eine Moschee in Christchurch. Mein herzliches Beileid gilt den Verletzten, den Familien der Opfer und den Menschen in Neuseeland", so Bundeskanzler Sebastian Kurz. "Der Terroranschlag in Neuseeland macht mich tief betroffen. Dieser barbarische Akt ist auf das Schärfste zu verurteilen. Mein Mitgefühl ist bei den Angehörigen der Opfer und den Neuseeländern", so Vizekanzler Heinz-Christian Strache.

"Leider ist dieser Terroranschlag die logische Konsequenz anti-muslimischer Hetze"


"Schockiert von den grauenhaften Gewalttaten in Christchurch" zeigt sich auch Außenministerin Karin Kneissl: "Die abscheulichen Terrorattacken müssen verurteilt werden. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Österreich steht mit Neuseeland in tiefster Sympathie."

Aufs Schärfste verurteilt den Anschlag auch Ümit Vural, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ): Meine Gedanken und Gebete in diesen Stunden gelten den Hinterbliebenen der Ermordeten. Leider ist dieser Terroranschlag die logische Konsequenz anti-muslimischer Hetze. Daher wird es auch für uns in Österreich nicht reichen, lediglich den Terror zu verurteilen. Die Politik muss aktiv und glaubwürdig gegen anti-muslimische Hetze vorgehen. Endgültig."

"Das ist ein alarmierendes Ereignis, welches deutlich klar macht, wie ernst Hassbotschaften genommen werden müssen"


"Erschüttert haben uns heute morgen die Nachrichten über den Terroranschlag Rechtsradikaler in Neuseeland erreicht", berichtet die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ). "Während des Freitagsgebets schossen mehrere Terroristen in die Masse der Betenden und ermordeten dabei fast 50 Menschen, darunter Frauen und Kinder, und Dutzende wurden verletzt. Heute sind wir mit unseren Gedanken und Gebeten bei den Familien, die um ihre Liebsten trauern müssen. Das ist ein alarmierendes Ereignis, welches deutlich klar macht, wie ernst Hassbotschaften genommen werden müssen und was die Konsequenzen von Hetze und Feindlichkeit sein können."

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