Die Beteiligungsgesellschaft Porsche SE, Hauptanteilseignerin des VW-Konzerns, hat im ersten Quartal einen deutlichen Verlust verbucht. Das Konzernergebnis nach Steuern belaufe sich auf minus 0,9 Milliarden Euro, teilte Porsche SE am Mittwoch in Stuttgart mit.
Demnach fiel das Minus aber weniger deutlich als im Vorjahreszeitraum aus - damals hatte es sich auf 1,1 Milliarden Euro summiert.
Im Ergebnis enthalten seien Wertberichtigungen der Beteiligungsbuchwerte an der Volkswagen AG in Höhe von minus 1,3 Milliarden Euro sowie an der Porsche AG in Höhe von plus 39 Millionen Euro, teilte die Holding weiter mit.
"Der Start ins Geschäftsjahr entspricht unseren Erwartungen", erklärte Porsche-SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch. "Gleichzeitig müssen bei unseren Kernbeteiligungen lange Zeit gut funktionierende Geschäftsmodelle neu ausgerichtet werden", fügte er hinzu. "Das erfordert eine konsequente Umsetzung intelligenter Lösungen zur nachhaltigen Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität."
Porsche SE ist nach eigenen Angaben mit einem Anteil von 53,3 Prozent an den Stammaktien und 31,9 Prozent des Kapitals der Volkswagen AG der größte Einzelaktionär des Wolfsburger Autobauers, zu dem zahlreiche Marken gehören - darunter auch Porsche. Derzeit hat die Autobranche insbesondere mit den Herausforderungen durch den Wandel hin zur Elektromobilität sowie wachsender Konkurrenz aus China zu kämpfen.