Für Familien und jedes Budget

10 Gründe für dein Sommerwochenende in Wels

Raus aus dem Alltag, rein ins Sommerwochenende: Wels überzeugt mit Wasser, Musik, Natur & Genuss – und ziemlich viel Wow auf kurzen Wegen.
Fabian Petschnig
22.07.2026, 08:45
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Sommerwochenende frei, aber noch keinen Plan? Dann Sonnenbrille einpacken und ab nach Wels! Hier liegen Freibad, Fluss, Park, Tiergarten, Innenstadt und Museen so nah beieinander, dass mehr Zeit fürs Genießen bleibt.

Ob mit Kindern, zu zweit oder gemeinsam mit Oma und Opa: Wels macht den Sommer herrlich unkompliziert. Und liefert ziemlich gute Argumente dafür, gleich ein bisschen länger zu bleiben.

1. Welldorado: Rutschen, springen, Sommermodus!

Im Welldorado beginnt der Urlaubstag mit einem ordentlichen Platsch. Im Freibad warten vier Becken, die genug Platz zum Schwimmen, Planschen und Abkühlen bieten. Dazu kommen eine 100-Meter-Rutsche, eine Breitrutsche und der 10-Meter-Sprungturm für alle, die ihren Mut gerne aus luftiger Höhe testen. Zudem ist das Sportbecken im Hallenbad – im Gegensatz zur Sauna – auch während der Sommermonate geöffnet.

Foto: Stadt Wels / Rene Hauser

Und weil nach dem Baden bekanntlich vor der nächsten Action ist, warten auch Fußball- und Beachvolleyballplatz. Für die Kleinen bietet das Welldorado einen Abenteuerspielplatz. So findet hier jeder seinen Lieblingsmodus – von "gemütlich treiben lassen" bis "noch einmal rutschen!".

2. Erholung am Wasser: Trau dich an die Traun

Du magst deine Abkühlung lieber mit Flussblick? Dann führt der Weg in den neuen Volksgarten. Dort bringt die 75 Meter lange Welser Bucht die Stadt direkt ans Wasser.

Foto: Stadt Wels

Auf den Sitzstufen kannst du Sonne und Aussicht genießen. Eine Plattform lädt dazu ein, Platz zu nehmen und die Füße in der Traun baumeln zu lassen. Wels versteckt seinen Fluss also nicht hinter Böschungen und Barrieren, sondern macht ihn wieder zum Treffpunkt.

3. Der Volksgarten: Aus Grau wird ganz schön viel Wow

Wo früher alte Messehallen und versiegelte Flächen standen, breitet sich heute ein mehr als zehn Hektar großer Park aus. Für den Volksgarten wurden über 40.000 Quadratmeter entsiegelt – das größte Projekt dieser Art in Österreich.

Foto: Stadt Wels

Auf rund 6.000 Quadratmetern warten 28 teilweise barrierefreie Spielgeräte. Gleich daneben bietet der große Sportpark unter anderem Calisthenics, Bouldern, Streetball, Beachvolleyball und Teqball – kostenlos und ohne Anmeldung. Dazwischen gibt es Wiesen, Bäume, Trinkbrunnen und genug Platz für die wichtigste Sommerdisziplin überhaupt: Entspannung.

2027 findet dort unter anderem die Landesgartenschau statt – welche die Stadt in ein blühendes Erlebnis verwandelt.

Warum der Volksgarten echten Vorbildcharakter hat

Grünräume sind mehr als hübsche Fotokulissen. Die WHO verbindet gut erreichbare Stadtparks unter anderem mit mehr Bewegung, weniger Stress, sozialem Austausch und einem geringeren Einfluss von Hitze. Das Joint Research Centre der EU empfiehlt Städten deshalb, versiegelte Flächen durch Bäume, Vegetation und Wasserelemente abzukühlen.

Dass Wels damit auf dem richtigen Weg ist, sieht auch die Europäische Kommission: In ihrer Sammlung nachhaltiger Tourismusbeispiele für 2026 wird die Stadt beim Schutz urbaner Grünräume ausdrücklich angeführt

4. Der Welser Tiergarten: Tierisch gut – und gratis

In unmittelbarer Nähe wartet schon der nächste Familienhit: Der Welser Tiergarten. Zwischen schattigen Wegen, Spielplätzen und heimischen sowie exotischen Tieren vergeht ein Nachmittag schneller, als man "Wann gehen wir zu den Affen?" fragen kann.

Foto: Stadt Wels / Salih Alagic

Der Tiergarten ist ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist frei. Auch Kinderwagen, Rollstuhl oder Gehbehelf sind kein Hindernis: Die Anlage ist barrierefrei gestaltet und überwiegend über asphaltierte Wege erschlossen. So wird aus einem Ausflug ein Angebot, bei dem tatsächlich möglichst viele mitkommen können.

5. MusikFestiWels & Co: Hier steht die Musik im Zentrum

Der Sommer in Wels hat seinen eigenen Soundtrack. Bei den Burggartenkonzerten stehen von Juni bis August gleich insgesamt 13 Donnerstagabende mit Blasmusik auf dem Programm.

Beim MusikFestiWels wird die Innenstadt am 28. und 29. August zur großen Open-Air-Bühne – mit Acts wie HE/RO, AVEC und Julian le Play auf einer Hauptbühne und noch mehr Acts auf vier weiteren Stages.

Foto: Stadt Wels

Die Pop-up-Konzerte bringen die Musik zusätzlich in vier Welser Stadtteile. Genau das macht den Kultursommer besonders sympathisch: Nicht alle müssen zur Bühne kommen – manchmal kommt die Bühne einfach zu den Menschen.

6. Für die Zeit dazwischen: Flanieren, shoppen, Kulinarik

Vor dem Konzert noch schnell durch die Geschäfte schauen? Nach dem Tiergarten ein Eis holen? Oder einfach im Gastgarten sitzen bleiben, weil es gerade so gemütlich ist? In der Welser Innenstadt geht alles angenehm ineinander über.

Foto: Stadt Wels / Salih Alagic

Allein im Zentrum gibt es mehr als 2.000 Gastgartenplätze. Kulinarisch reicht die Auswahl von österreichischen Klassikern über mediterrane und asiatische Küche bis zu orientalischen, mexikanischen und nepalesischen Gerichten. Das schwierigste Problem des Tages lautet also höchstens: Eis oder Aperitif?

7. Das Innenstadtkriterium: Mit vollem Tempo ins internationale Radrenn-Highlight

Am 29. Juli 2026 wird aus dem Welser Stadtplatz eine Rennstrecke. Beim Innenstadtkriterium jagen internationale Radsportstars durch das Zentrum – nur drei Tage nach dem Ende der Tour de France.

Rund 10.000 Zuschauer werden entlang des anspruchsvollen Kurses erwartet. Statt Sport aus großer Entfernung zu verfolgen, bist du hier direkt am Geschehen. Näher dran geht fast nur noch mit Fahrradhelm.

8. Sport & Bewegung: Mit den besten Voraussetzungen

Nach dem Zuschauen kribbelt es schon in den Beinen? Sehr gut! Auf dem Pumptrack holst du mit Bike, Scooter, Skateboard oder Inlineskates Schwung – und zwar durch Körperbewegung statt Pedaltritt. Die Anlage ist jederzeit zugänglich.

Gleich daneben bietet die Motorikarena auf mehr als 6.000 Quadratmetern 30 Stationen für Gleichgewicht, Koordination und Geschicklichkeit.

An der Traun kannst du außerdem laufen, radeln oder am Calisthenics-Parcours trainieren. Alle der genannten Bewegungsangebote sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Wels macht Sport damit nicht zur Terminsache, sondern zum spontanen Teil des Tages.

Foto: Stadt Wels / Salih Alagic

9. Museen: Wissen, das nicht nach Hausübung schmeckt

Wenn die Sonne Pause macht, übernehmen die Museen. In der Burg Wels dreht sich alles um rund 1.000 Jahre Stadtgeschichte, das Kaiser-Panorama und die Geschichten der Heimatvertriebenen. In den Minoriten führt die Zeitreise von der Urgeschichte über das römische Ovilava bis ins Frühmittelalter. Beide Standorte sind barrierefrei zugänglich.

Foto: Stadt Wels / Salih Alagic

Im Welios wird nicht nur geschaut, sondern gedrückt, gedreht, getestet und gestaunt. Auf 3.000 Quadratmetern warten 180 Mitmachstationen rund um Energie, Technik und Naturwissenschaften. Kurz gesagt: Hier merken Kinder oft erst beim Heimgehen, dass sie gerade ziemlich viel gelernt haben.

10. Natur trifft Bildung: Zum Abschluss wird es bienenstark

Im Norden der Stadt übernimmt die Natur das Programm. Auf dem frei zugänglichen Bienenerlebnisweg in Mitterlaab erklären sieben Schautafeln, wie Bienen leben, warum Wildbienen wichtig sind und wie aus Blüten schließlich Obst und Honig werden.

Direkt daneben wachsen im städtischen Obstgarten auf 2.587 Quadratmetern rund 70 alte Sorten – von Äpfeln und Birnen bis zu Marillen, Mispeln und Wildobst. Die Früchte dürfen im Rahmen des Eigenbedarfs gekostet und geerntet werden. Nachhaltigkeit wird hier nicht lang erklärt. Sie summt, wächst – und schmeckt.

Foto: Stadt Wels

Fazit: Wels kann Sommer

Morgens rutschen, mittags Tiere beobachten, nachmittags an der Traun entspannen und abends im Gastgarten oder beim Konzert sitzen: In Wels passt erstaunlich viel Sommer in ein einziges Wochenende.

Das Beste daran? Viele Angebote sind kostenlos, ohne Anmeldung zugänglich und für unterschiedliche Generationen gedacht. Dazu kommen kurze Wege, neue Grünräume und eine Stadt, die Freizeit nicht nur verspricht, sondern mitten im Alltag möglich macht.

Jetzt Sommerwochenende planen und Wels entdecken.