Kruse und Harnik

110 Wohnungen: Kult-Kicker investiert mit ÖFB-Legende

Max Kruse ist ein Kult-Kicker in Deutschland. Gemeinsam mit Ex-ÖFB-Teamspieler Martin Harnik investiert er auch in Immobilien.
13.10.2026, 15:49
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68 Mal ist Harnik für Österreichs Fußball-Nationalteam aufgelaufen. Der gebürtige Deutsche war jahrelang nicht aus der Deutschen Bundesliga wegzudenken. Er bestritt 240 Spiele in der höchsten deutschen Liga, 83 Mal in der zweithöchsten Spielklasse.

Und Harnik hat dabei gut verdient. Er hat sich ein kleines Unternehmensimperium aufgebaut. Er betreibt unter anderem die Indoor-Golfanlage "Eisen 7" in Hamburg, entwickelte auch seine Gin-Marke "Mulligin", ist Keynote-Speaker und TV-Experte. Und er ist äußerst gut befreundet mit Kult-Fußballer Max Kruse, der für seine offenen Aussagen und für flapsige Sprüche bekannt ist.

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Kruse-Investment mit Harnik

Gemeinsam mit seine guten Kumpel und Ex-Mitspieler betreibt Harnik den durchaus beliebten Podcast "Flatterball". Die beiden Ex-Fußballer spielten gemeinsam beim unterklassigen SC Vier- und Marschlande, waren danach gemeinsam im Nachwuchs von Werder Bremen. Und sie sind gemeinsam Investoren im Immobilien-Business.

"Ich besitze 110 Wohnungen", enthüllte der deutsche Ex-Teamspieler Kruse im Podcast "Football Finance". "Ich habe ein großes Investment gemacht mit Martin Harnik und seinem Bruder damals. Der Bruder ist mittlerweile raus", sprach Kruse dann über die Immobilien-Investition mit seinem ehemaligen Mitspieler. "Das ist Betreutes Wohnen. Alte Leute wird es immer geben. Es ist ein Riesenobjekt, 30 Wohnungen", erzählte der 38-Jährige. Das werde er auch nie verkaufen. Alle Kruse-Immobilien seien jedenfalls rund um Hamburg.

Papa als Finanzberater

Kruse spricht aber durchaus auch freigiebig über seine vergangenen Gehälter. Bei Borussia Mönchengladbach waren es 100.000 Euro, in Wolfsburg waren es gar 250.000 Euro im Monat.

"Ich hatte das Glück, dass ich immer einen Vater hatte, der sich um die Finanzen gekümmert hat. 80 bis 90 Prozent vom Gehalt sind immer gleich vom Konto runter gegangen – in Immobilien, in Aktien oder Fonds", erzählte Kruse dann. Sein Vater selbst ist Bankkaufmann.

Auch heutzutage kümmert er sich weiterhin um die Kruse-Finanzen. So habe der Ex-Kicker ein Konto, auf dem "zwischen 3.000 und 6.000 Euro" liegen würden. "Er hat einen gewissen Cashflow aufgebaut für Rücklagen", erzählte Kruse, er müsse aber immer wieder bei seinem Vater anklopfen, dass dieser ihm Geld "rüberschicke". "Ich muss auch immernoch etwas abzählen", so Kruse über seine Immobilien-Projekte.

"Mein Vater will nicht, dass ich alles ausgebe und mit 50 kein Geld mehr habe. Aber ich habe mir einmal ausgerechnet: Wenn ich sofort aufhören würde zu arbeiten, könnte ich noch 20 Jahre auf gleichem Niveau weiterleben", sagte Kruse dann. Außerdem betonte der Kult-Kicker: "Ich lebe mein Leben lieber jetzt und habe mit 60, 70 Jahren vielleicht ein bisschen weniger."

red, 13.10.2026, 15:49
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