Gemobbt und getötet

15-jähriger Bub auf dem Weg zur Schule erschossen

Ein 15-Jähriger wurde in New York auf dem Schulweg erschossen. Zuvor soll er in der Schule gemobbt worden sein. Nun schaltet sich sogar Trump ein.
01.11.2026, 09:04
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Ein Vater verliert seinen Sohn, eine Mutter kann sich nicht einmal persönlich von ihrem Kind verabschieden: Der gewaltsame Tod eines 15-jährigen Buben erschüttert New York. Der Jugendliche wurde am Donnerstagmorgen im Stadtteil Bronx auf dem Weg zur Schule erschossen. Besonders tragisch: Schon zuvor soll der Schüler immer wieder von Mitschülern schikaniert worden sein.

Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie der 15-Jährige vor mehreren Verfolgern davonläuft. Wenig später wurde der Bub mit einer Schussverletzung im Bauch auf einem Gehsteig entdeckt.

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Bub stirbt nach Schuss in den Bauch

Polizisten brachten den schwer verletzten Jugendlichen noch in ein Krankenhaus. Doch jede Hilfe kam zu spät, der 15-Jährige erlag seinen Verletzungen.

Die Hintergründe der tödlichen Attacke sind noch unklar. Laut New Yorker Polizei gab es zunächst keine Festnahmen. US-Medien zufolge suchen die Ermittler nach drei Jugendlichen.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani zeigte sich erschüttert. "Der Mord an einem Kind ist ein Schmerz, den kein Elternteil ertragen müssen sollte", erklärte er.

Vater berichtet von Mobbing in der Schule

Besonders erschütternd sind die Schilderungen des Vaters. Der Bub war erst vor rund einem Jahr aus Ghana in die Vereinigten Staaten gezogen. Sein Vater, der als Taxifahrer arbeitet, beschrieb ihn als ruhigen und zurückhaltenden Jugendlichen.

Erst wenige Tage vor der tödlichen Tat habe ihn der Schulleiter darüber informiert, dass sein Sohn von zwei Mitschülern schikaniert werde. Die beiden Schüler seien daraufhin vom Unterricht suspendiert worden.

Nach diesem Gespräch habe sich auch der 15-Jährige seinem Vater anvertraut. Dabei erzählte er, dass er bereits mehrfach wegen der Schikanen bei der Schule um Hilfe gebeten habe.

Ob die Mobbingvorfälle mit dem tödlichen Angriff zusammenhängen, ist bisher nicht geklärt.

Trump schaltet sich nach Tragödie ein

Der Fall beschäftigt mittlerweile auch die US-Politik. Bürgermeister Mamdani nahm nach eigenen Angaben Kontakt mit Präsident Donald Trump auf.

Dabei ging es um die Mutter des getöteten Jugendlichen. Sie soll die Möglichkeit bekommen, in die USA zu reisen, um sich persönlich von ihrem Sohn zu verabschieden.

Laut Mamdani sagte Trump zu, die sofortige Ausstellung eines Visums für die Frau zu ermöglichen.

Ghana fordert Aufklärung

Auch in Ghana sorgt der Tod des 15-Jährigen für Bestürzung. Die Regierung des westafrikanischen Landes verlangt eine "lückenlose Aufklärung" der tödlichen Schüsse.

Während die Ermittler weiterhin nach den Verantwortlichen suchen, steht eine Familie vor einem unfassbaren Verlust. Der Bub war erst vor einem Jahr in die USA gekommen. Nun soll seine Mutter zumindest die Möglichkeit erhalten, sich von ihm zu verabschieden.

wil, 01.11.2026, 09:04
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