Mindestens 40 Schläge

160-Kilo-Mann prügelt seine Tochter (2 Monate) tot

Ein 24-jähriger Amerikaner hat seine zwei Monate alte Tochter brutal getötet. Vor Gericht entschuldigte er sich, muss nun aber 58 Jahre ins Gefängnis.
14.10.2026, 11:38
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Mindestens 40 Schläge gegen den Körper eines nur zwei Monate alten Babys: Im Prozess gegen den US-Amerikaner Dylan James Brown (24) kamen erschütternde Einzelheiten über den Tod seiner kleinen Tochter Mia ans Licht. Der Vater hatte den Säugling derart schwer misshandelt, dass ein Gutachter die Verletzungen mit jenen nach einem schweren Autounfall verglich. Nun wurde das Urteil verkündet.

Vater schlägt mindestens 40-mal auf Baby ein

Die tödliche Attacke ereignete sich am 7. August 2025. Brown, der laut Anklage rund 1,88 Meter groß ist und 160 Kilogramm wiegt, ging auf seine erst wenige Wochen alte Tochter los.

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Wie die Obduktion später ergab, hatte der Mann mindestens 40-mal auf das Baby eingeschlagen. Mia erlitt zahlreiche Knochenbrüche, darunter am Schädel, an mehreren Rippen und am Schambein. Das Mädchen überlebte die schweren Verletzungen nicht.

Auch die Mutter des Kindes wurde Opfer der Gewalt. Keeley O'Keefe versuchte, ihre Tochter zu retten. Doch Brown attackierte auch sie und würgte die Frau so lange, bis sie das Bewusstsein verlor.

Verteidigung sprach von Wiederbelebungsversuch

Im Verfahren versuchte die Verteidigung zunächst, die schweren Verletzungen des Säuglings anders zu erklären.

Demnach sei Brown in der Nacht aufgewacht und habe festgestellt, dass seine Tochter nicht mehr atmete. Die massiven Verletzungen seien bei dem Versuch entstanden, das Mädchen wiederzubeleben.

Ein medizinischer Gutachter widersprach dieser Darstellung allerdings deutlich. Er verglich das Ausmaß der Verletzungen mit den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls.

Während die Einzelheiten der Tat vor Gericht geschildert wurden, zeigte Brown laut Medienberichten keine sichtbare Reaktion.

Angeklagter entschuldigt sich vor Gericht

Vor der Verkündung des Strafmaßes ergriff der 24-Jährige selbst das Wort. Dabei äußerte er Reue für seine Tat.

"Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die meine Tat betroffen hat. Eine Tochter. Eine Enkelin. Eine Nichte. Ein Leben, das ausgelöscht wurde – und das bereue ich jeden Tag."

Brown erklärte außerdem, dass er während seiner Haft auf Unterstützung hoffe. "Und egal, welche Entscheidung heute fällt, ich werde die Zeit nutzen, um ein besserer Mensch zu werden."

Sein Anwalt verwies im Verfahren auch auf die Vergangenheit des Angeklagten. Brown soll als Kind selbst missbraucht worden sein und an einer psychischen Erkrankung leiden.

58 Jahre Gefängnis für 24-Jährigen

Der Amerikaner hatte zuvor eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft getroffen und ein Geständnis abgelegt. Dadurch entging er einer Verurteilung wegen Mordes.

Die Verteidigung hatte wegen des Geständnisses auf eine mildere Strafe gehofft. Das Gericht verhängte jedoch eine Freiheitsstrafe von insgesamt 58 Jahren.

Frühestens nach 35 Jahren kann Brown einen Antrag auf vorzeitige Entlassung auf Bewährung stellen. Der heute 24-Jährige wäre dann mindestens 59 Jahre alt.

wil, 14.10.2026, 11:38
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