Starthilfegeräte, Diagnosegeräte, Bargeld – und sogar persönliche Sachen von Mitarbeitern: Das soll bei einer Einbruchserie in Kfz-Werkstätten verschwunden sein. Am Donnerstag müssen sich deshalb zwei von insgesamt sechs Burschen vor dem Landesgericht Linz verantworten. Drei sind 15, drei sind 17 Jahre alt.
Die Einbrüche sollen sich zwischen Juni und Oktober 2025 ereignet haben. Laut Gericht entstand dabei ein Schaden von mehr als 160.000 Euro. In der Liste der Vorwürfe stehen aber nicht nur die Werkstatt-Einbrüche.
Angeführt waren auch Urkundenunterdrückung, die Bildung oder Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung sowie die Beteiligung an einem Angriff mehrerer, bei dem jemand verletzt wurde. Vier der Beschuldigten wurden schon vor dem Prozess "verhandelt", erklärt Gerichtssprecher Walter Eichinger gegenüber "Heute". Nurmehr zwei mussten am Donnerstag vor den Richter.
Für die Übrigen hagelte es bedingte Haftstrafen: Für einen 17-Jährigen gab es zehn Monate bedingt, rechtskräftig. Ein anderer 17-Jähriger fasste eine noch nicht rechtskräftige bedingte Haftstrafe von sieben Monaten. Bis das Urteil rechtskräftig ist, gilt die Unschuldsvermutung.