Todes-Crash mit BMW

2 Teenager tot – Schule rührt mit Worten alle zu Tränen

Nach dem tödlichen BMW-Unfall in Nußdorf trauert die HAK Oberndorf um zwei Schüler (16, 17). Gegen den jungen Lenker wird ermittelt.
20.10.2026, 10:05
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Zwei Plätze bleiben leer, die Trauer ist riesig: An der HAK Oberndorf in Salzburg muss die Schulgemeinschaft den Tod von zwei Jugendlichen verkraften. Die 16-Jährige und der 17-Jährige kamen bei einem schweren Verkehrsunfall in Nußdorf am Haunsberg ums Leben. Beide besuchten dieselbe Schule.

Während Mitschüler und Lehrer um die Verstorbenen trauern, laufen die Ermittlungen gegen den erst 17 Jahre alten BMW-Lenker. Ein Gutachter soll klären, wie es zu dem folgenschweren Unfall kommen konnte.

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Schule verabschiedet sich von Jugendlichen

Mit einer Nachricht in den sozialen Medien hat sich die Direktion der HAK Oberndorf an die Öffentlichkeit gewandt.

"Ihr plötzlicher Tod erschüttert die gesamte Schulgemeinschaft", heißt es in dem Beitrag. Für die Mitschüler bedeutet der Schulalltag nun auch die Konfrontation mit dem Verlust zweier junger Menschen, die bisher Teil ihrer Gemeinschaft waren.

Die Schule will die Verstorbenen nicht vergessen. "Wir werden die beiden und die gemeinsame Zeit in Erinnerung behalten", verspricht die Direktion.

Kerzen und Blumen an der Unfallstelle

Auch am Ort des Unglücks ist die Trauer weiterhin sichtbar. Im Gewerbegebiet Pabing in Nußdorf am Haunsberg erinnern zahlreiche Kerzen und Blumen an die beiden Todesopfer. Dort hatte sich in der Nacht auf Sonntag der schwere Verkehrsunfall ereignet.

Ein 17-Jähriger war kurz nach Mitternacht mit einem leistungsstarken BMW unterwegs. Neben ihm befanden sich vier weitere Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 18 Jahren im Fahrzeug.

Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache verlor der junge Lenker die Kontrolle über den Wagen.

Drei Insassen aus BMW geschleudert

Das Auto kam ins Schleudern, überschlug sich mehrfach und prallte gegen einen massiven Steinblock. Der Fahrer und sein ebenfalls 17-jähriger Beifahrer konnten das Unfallwrack selbst verlassen.

Für die drei Personen auf der Rückbank hatte der Unfall wesentlich schwerere Folgen. Sie waren nicht angeschnallt und wurden bei dem Überschlag aus dem Fahrzeug geschleudert.

Eine 16-Jährige und ein 17-Jähriger starben noch an der Unfallstelle. Eine 18-jährige Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen.

Gutachter prüft Geschwindigkeit

Nun steht die Frage im Raum, wie schnell der BMW vor dem Unfall unterwegs war. Auf dem betroffenen Straßenabschnitt gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Es besteht der Verdacht, dass der 17-Jährige deutlich schneller gefahren sein könnte.

Ob überhöhte Geschwindigkeit tatsächlich eine Rolle spielte, ist noch nicht geklärt. Der Sachverständige Gerhard Kronreif untersucht den genauen Ablauf des Unfalls und wertet die vorhandenen Spuren aus. Ein Alkoholtest beim jungen Fahrer verlief negativ.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Lenker

Auch die Justiz beschäftigt sich mittlerweile mit dem tödlichen Verkehrsunfall. Gegen den 17-jährigen BMW-Fahrer wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Während die Ermittlungen weiterlaufen, steht für die HAK Oberndorf vor allem der Abschied von den beiden Schülern im Mittelpunkt. Die Kerzen und Blumen in Pabing zeigen, dass die Trauer weit über die Schule hinausreicht.

wil, 20.10.2026, 10:05