Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit schweren Luftangriffen überzogen. Dabei wurde eine U-Bahn-Station am linken Ufer des Dnipro beschädigt. Für eine junge Frau kam jede Hilfe zu spät.
Wie Kiews Bürgermeister Witali Klitschko am Montag auf Telegram mitteilte, wurde eine 21-Jährige bei der Attacke getötet. Drei weitere Menschen erlitten Verletzungen. Auch eine medizinische Einrichtung und ein weiteres Gebäude wurden durch die Angriffe beschädigt.
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte die Angriffe auf Kiew und die umliegende Region. Nach Angaben aus Moskau hätten die Attacken militärisch-industriellen Anlagen, Lagern für Marschflugkörper und Drohnen sowie Rechenzentren gegolten.
Ob die genannten Einrichtungen tatsächlich getroffen wurden, ist unabhängig nicht bestätigt. Fest steht laut den Angaben der Kiewer Stadtverwaltung, dass der Angriff auch zivile Infrastruktur beschädigte und Menschenleben forderte.
Gleichzeitig meldete Russland einen weiteren Angriff im Schwarzen Meer. Südwestlich der ukrainischen Hafenstadt Odessa sei ein Frachtschiff ins Visier genommen worden.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium habe das Schiff militärische Güter transportiert. Unabhängige Angaben zur Ladung, zu möglichen Schäden oder zu Verletzten lagen zunächst nicht vor.