Über das Vermögen der Karl Berger CNC-Maschinenbau GmbH in Mondsee (Bez. Vöcklabruck) wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet. Der Grund für die Probleme: Der Umsatz des Unternehmens ist eingebrochen.
Denn Kunden bauten eigene Produktionskapazitäten im In- und Ausland auf. Außerdem waren sie nicht bereit, notwendige Preisanpassungen zu akzeptieren.
Die Produktivität des Maschinenparks verschlechterte sich altersbedingt, es wären umfangreiche Investitionen erforderlich gewesen. Außergerichtliche Restrukturierungen zeigten nicht den gewünschten Erfolg.
Jetzt hat die Firma knapp 2,3 Millionen Euro Schulden. Das Vermögen wird mit etwa 1,5 Millionen angeführt. Von der Pleite sind zirka 80 Gläubiger und 33 Beschäftigte betroffen.
Das Personal weiß noch nicht, wie es weitergeht. Was man bisher lediglich sagen kann: "Der eingesetzte Insolvenzverwalter wird prüfen, ob und in welchem Umfang eine Fortführung des Unternehmens möglich ist", sagt Petra Wögerbauer vom Linzer KSV-Standort.