Pleite in Europa League

2:3! Schwache Grazer patzen gegen "Underdog" Celje

Sturm Graz musste sich in der Europa League dem slowenischen Klub Celje mit 2:3 geschlagen geben. Der Traum vom Aufstieg schwindet.
05.11.2026, 22:53
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Bittere Niederlage für Sturm! Die Grazer mussten sich am vierten Spieltag der Europa League Celje daheim vor 13.000 Zuschauern mit 2:3 (1:2) geschlagen geben.

Svit Seslar (29., 73.) und Benjamin Verbic (45.) trafen für die Slowenen, die bereits Salzburg ein 2:2 abgeluchst hatten. Oumar Diakite (40., 93.) gelang das zwischenzeitliche 1:1 und das (zu) späte 2:3.

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Für die Steirer ein herber Dämpfer im Kampf um den Aufstieg. Nach vier von acht Partien in der Ligaphase hält der ÖFB-Klub wie die "Bullen" bei vier Zählern, liegt in der Tabelle auf Rang 24.

Weiter geht es für die "Blackies" am 26. November auswärts gegen Hoffenheim, am 10. Dezember ist der Ex-Meister bei AZ Alkmaar gefordert. Nach der Winterpause kommt OFI Kreta (21. Jänner), die letzte Partie in der Ligaphase steigt gegen Dinamo Zagreb (28. Jänner).

Sturm legte gegen die Slowenen gefällig los, ohne zwingende Chancen zu kreieren. Den ersten Warnschuss gab Seidl in Minute 20 ab.

Das Tor gelang aber den Gästen. Graz-Verteidiger Matoshi patzte bei einem langen Ball, Seslar bedankte sich und überwand Keeper Helac – 0:1 (29.). Celje fand in der Folge sogar Chancen auf einen weiteren Treffer vor, doch diesmal schlugen die "Blackies" zu.

Goalgetter Diakite erbte nach einem Angriff das Leder und zog wuchtig zum 1:1 ab (40.). Der Jubel währte nicht lange. Verbic traf kurz vor dem Pausenpfiff sehenswert ins Kreuzeck – 2:1 für den Außenseiter (45.).

Sekunden nach dem Wechsel lag der Ball erneut im Tor der Grazer. Der Schiedsrichter hatte aber zuvor wegen eines Offensivfouls abgepfiffen.

In der Folge übernahmen die Steirer das Kommando – vor allem in Person von Diakite. Aber: Der 22-jährige Ivorer ließ Top-Chancen ungenutzt (50., 53.).

Der Schock in Minute 73. Helac ließ einen haltbaren Schuss von Kramer prallen, Seslar staubte trocken zum 1:3 ab. Für die Hausherren der Nackenschlag. Eine echte Schlussoffensive blieb aus – Diakite gelang dennoch mit dem Schlusspfiff der Anschlusstreffer. Zu spät.

red, Akt. 05.11.2026, 23:02, 05.11.2026, 22:53