"Unermessliche Leere"

Nach Tod von Fußballer meldet sich Familie zu Wort

Jesús de Miguel starb mit nur 30 Jahren nach einem Zusammenprall auf dem Spielfeld. Jetzt wenden sich seine Angehörigen an die Öffentlichkeit.
05.11.2026, 21:58
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Die Trauer um Jesús de Miguel ist groß. Der Fußballer des CD Teneriffa starb am Dienstagmorgen im Krankenhaus, nachdem er am Montag im Liga-Heimspiel gegen den FC Andorra mit dem gegnerischen Torhüter Jesús Owono zusammengeprallt war. Der 30-Jährige hatte schwere Verletzungen und einen Herzstillstand erlitten.

Nun meldete sich seine Familie erstmals öffentlich zu Wort. In einer Erklärung, die sein Berater Manuel Hernández vortrug, bedanken sich die Angehörigen für die Anteilnahme aus der Fußballwelt und der Gesellschaft.

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"Wir haben nicht genug Worte, um uns bei allen für jede Nachricht, jeden Anruf und jede Geste der Zuneigung zu bedanken, die wir erhalten", erklärte die Familie. Ihr Dank gelte auch Kollegen, Freunden, Fans und Vereinen, die in diesen Tagen ihr Beileid bekundet haben.

"Die tiefe Liebe zu Jesús und die Erinnerung an den Einfluss, den er auf so viele Menschen hatte, werden uns immer begleiten", betonten die Angehörigen.

Zugleich richteten sie eine klare Bitte an die Öffentlichkeit: "Wir bitten respektvoll darum, unsere Privatsphäre und die aller, die uns in dieser Zeit unterstützen, zu respektieren. Wir brauchen die Ruhe und Stille, die diese Situation erfordert."

Zum Abschluss würdigte die Familie den Verstorbenen mit bewegenden Worten: "Jesús hinterlässt eine unermessliche Leere, aber auch eine unermessliche Erinnerung in uns allen, die wir das Glück hatten, unser Leben mit ihm zu teilen. Danke, dass ihr ihn geliebt, ihn in Erinnerung behalten und bei uns wart."

Am Donnerstag wurde de Miguel in seinem Heimatort Navahermosa in der Provinz Toledo südwestlich von Madrid beerdigt. Angehörige, Freunde und hochrangige Vertreter des spanischen Fußballs nahmen Abschied.

Der Fußballer hinterlässt seine Partnerin María und die im Juni 2025 geborene Tochter Carla.

Am Samstag will sich Teneriffa mit einer Gedenkfeier im heimischen Heliodoro-Rodríguez-López-Stadion von de Miguel verabschieden. Zur Messe sind ab 18.00 Uhr alle Anhänger des Vereins eingeladen.

"Der schlimmste Tag meines Lebens"

"Es ist der schlimmste Tag meines Lebens", sagte Teneriffas Mehrheitsaktionär Rayco García spanischen Medien. "Wir leiden sehr, sehr, sehr. Das sind Dinge, die man kaum begreifen kann, so sehr man es auch versucht."

Der Verein rief eine sechstägige Trauerzeit aus und stellte alle Aktivitäten seiner Männer-, Frauen- und Jugendteams für die kommenden Tage ein.

red, 05.11.2026, 21:58
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