Er wollte, dass...

Teamchef bricht nach dem Ronaldo-Knall sein Schweigen

Cristiano Ronaldo sorgt für einen Paukenschlag im Fußball. Der Portugiese trat aus der Nationalmannschaft zurück. Nun meldete sich der Teamchef.
05.11.2026, 16:46
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Cristiano Ronaldo hat seine Karriere in Portugals Nationalteam beendet. Nach 23 Jahren im Trikot seines Heimatlandes ist für den 41-jährigen Superstar Schluss – nach 234 Spielen und 146 Toren. Jetzt meldet sich Teamchef Jorge Jesus zu Wort und verrät, dass er den Rücktritt seines Kapitäns unbedingt verhindern wollte – trotz des heftigen Streits zwischen den beiden.

"Ich habe ihn gebeten, weiterzumachen, bei mir zu bleiben, weil ich ihn an meiner Seite brauchte", erklärte Jesus gegenüber dem portugiesischen Fernsehsender "Canal 11". Doch Ronaldo ließ sich offenbar nicht mehr umstimmen. "Das ist ganz allein seine Entscheidung. Ich muss seine Entscheidung akzeptieren", so der 72-Jährige.

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Streit mit Trainer, Abreise vom Team

Dabei war das Verhältnis zwischen Ronaldo und seinem Trainer zuletzt schwer belastet. Ende September hatte der Al-Nassr-Star das Trainingslager der Portugiesen nach einem Streit vorzeitig verlassen. Anschließend warf er Jesus öffentlich vor, Wortbruch begangen zu haben. Es ging um die Einsatzzeiten Ronaldos. Der Verband reagierte mit einer 30-tägigen Sperre und einer Geldstrafe von 255 Euro. Später entschuldigte sich Ronaldo bei seinen Mitspielern und den Fans.

Zum Abschied findet Jesus dennoch ausschließlich lobende Worte für seinen ehemaligen Kapitän. Ronaldo sei "eine weltweite Größe, eine Größe Portugals, eine Größe der Nationalmannschaft". Besonders für die junge Generation habe der fünffache Weltfußballer eine enorme Bedeutung. "Er ist ein Symbol für die portugiesische Jugend", schwärmte der Teamchef.

Noch eine große Ronaldo-Ehre

Um Ronaldos Vermächtnis auch nach seinem Abschied in Erinnerung zu halten, ließ Jesus im Nationalmannschaftszentrum ein riesiges Bild des Superstars aufhängen. Die jungen Spieler sollen ihr großes Vorbild damit täglich vor Augen haben. "Er wird immer in den Herzen der Portugiesen und in der Nationalmannschaft bleiben", betonte Jesus.

Für Ronaldo endet damit eine außergewöhnliche Ära im portugiesischen Nationalteam. Selbst der Streit mit seinem Trainer ändert nichts an seinem Stellenwert. Jesus hätte seinen Superstar gerne noch länger im Nationaltrikot gesehen – muss nun aber ohne ihn planen.

red, 05.11.2026, 16:46