Ein Fahrer aus der Türkei soll Drogengeld in seinem Sattelschlepper in Kartons zwischen Kosmetikartikel versteckt haben. Nach einem Unfall flatterten Helfern Banknoten entgegen – nun steht der Mann vor Gericht.
Der Fall sorgte für Schlagzeilen: Am 26. September 2025 waren vier Sattelkraftfahrzeuge in einen Auffahrunfall im Tunnel Vösendorf verwickelt. Durch den Aufprall platzte ein Karton, den Einsatzkräften plumpsten in Plastik verpackte 50-Euro-Bündel entgegen.
Sechs Stunden dauerte der Einsatz, die hinzugezogene Exekutive entdeckte den gesamten Geldschatz.
Laut Anklage hatte ein türkischer Staatsbürger (50) Drogengeld "von einem Unbekannten" in Frankreich übernommen, 233.040 € wurden gebündelt in Kartons im Lkw versteckt, Zielort: die Türkei.
Handyauswertungen überführten den Verdächtigen. Der Mann, der bei der Einvernahme angab, nichts vom Geld gewusst zu haben, muss sich am Freitag am Landesgericht Wr. Neustadt wegen Geldwäscherei verantworten. Die Unschuldsvermutung gilt. Die Ermittlungen zu den Hintermännern laufen noch.