Gehalt blieb zuletzt aus

25 Jahre in Betrieb – Pensionist kämpft um 60.000 Euro

Über zwei Jahrzehnte hatte ein Niederösterreicher für eine Firma in OÖ gearbeitet, zum Schluss blieb das Gehalt aus, er wurde immer wieder vertröstet.
Niederösterreich Heute
11.04.2026, 06:00
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Dieser Fall sorgte auch bei den Experten der Arbeiterkammer Niederösterreich für Staunen: 25 Jahre lang pendelte ein Mann aus dem Bezirk Zwettl zu seiner Arbeit nach Oberösterreich – bis er im November des Vorjahres in Pension ging.

Doch ausgerechnet in den letzten Monaten vor seinem Pensionsantritt blieb sein Gehalt aus, trotz vieler Jahre Arbeit für die Firma.

Obwohl der Niederösterreicher alles korrekt geregelt hatte, wurde er vom Arbeitgeber immer wieder vertröstet.

Betroffener wandte sich an Arbeiterkammer

Bis es dem Betroffenen reichte: Erst als er sich an die AK Zwettl wandte, kam Bewegung in den Fall – und das war entscheidend, denn es ging um fast 60.000 Euro an offenem Gehalt und Abfertigung.

Die AK forderte die Summe ein. Mit Erfolg: 56.783 Euro wurden für den Pensionisten erkämpft.

"Lohn- und Gehaltszahlungen unterliegen Verfalls- und Verjährungsbestimmungen. Wartet man zu lange, können Teile des Entgelts verfallen", warnt Bezirksstellenleiterin Sonja Klinger.

{title && {title} } red, {title && {title} } 11.04.2026, 06:00
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen