Spektakulärer Fahndungserfolg auf der steirischen Pyhrnautobahn! Ein Luxus-Sportwagen im Wert von rund drei Millionen Euro ist am Mittwochabend (28. Oktober) auf der A9 bei Seiersberg-Pirka sichergestellt worden. Nur wenige Stunden zuvor war das sündteure Fahrzeug in Kroatien gestohlen worden.
Für den mutmaßlichen Dieb, einen 36-jährigen Kroaten, endete die Flucht an einer Autobahntankstelle. Die Polizei nahm ihn noch vor Ort fest.
Der exklusive Sportwagen eines französischen Autoherstellers war am Mittwochnachmittag in der Nähe der kroatischen Hauptstadt Zagreb verschwunden. Der Verdächtige soll sich mit dem Fahrzeug über die Grenze nach Slowenien abgesetzt haben. Anschließend setzte er seine Fahrt Richtung Österreich fort.
Über den Grenzübergang Spielfeld gelangte der Mann schließlich in die Steiermark. Doch die Ermittler waren ihm bereits auf den Fersen: Durch die enge Zusammenarbeit zwischen slowenischen und österreichischen Sicherheitsbehörden konnte das Fahrzeug auf seiner Fluchtroute aufgespürt werden.
Kurz nach 19 Uhr entdeckten Beamte der steirischen Autobahnpolizei den gesuchten Wagen bei einer Tankstelle an der Pyhrnautobahn auf Höhe Seiersberg. Die Polizisten griffen zu und nahmen den 36-Jährigen fest. Der rund drei Millionen Euro teure Sportwagen wurde sichergestellt.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich laut Polizei um ein besonders exklusives Modell, das nach einem Rennfahrer benannt ist.
Es könnte sich somit um einen Bugatti Chiron handeln. Dieser trägt den Namen des monegassischen Rennfahrers Louis Chiron. Der streng limitierte Supersportwagen kostet – vor Steuern – 2,4 Millionen Euro. Von den Behörden bestätigt ist dies aber nicht.
Die weiteren Ermittlungen übernahm das Landeskriminalamt Steiermark. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der 36-Jährige laut Polizei umfassend geständig. Er räumte den Diebstahl des Luxuswagens ein.
Für den rechtmäßigen Besitzer gab es unterdessen gute Nachrichten: Der Wagen konnte bereits wieder ausgefolgt werden.
Überraschend ist der weitere Verlauf für den geständigen Verdächtigen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wird der 36-Jährige auf freiem Fuß angezeigt. Er befindet sich damit vorerst nicht in Haft.
Der spektakuläre Autodiebstahl endete somit nach einer Flucht durch drei Länder auf einer steirischen Autobahntankstelle – und das drei Millionen Euro teure Fahrzeug ist bereits wieder bei seinem Besitzer.