Schock für Frau

30.000 € weg! Polizei warnt alle Menschen in Österreich

Im Pongau häufen sich Betrugsversuche durch falsche Polizisten. Eine 84-Jährige verlor dabei 30.000 Euro an bislang unbekannte Täter.
24.10.2026, 18:37
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Schock für eine 84-jährige Salzburgerin: Die Frau wurde von Betrügern abgezockt. Die Pensionistin übergab den vermeintlichen Gesetzeshütern Bargeld und Schmuck im Wert von rund 30.000 Euro.

Die Täter riefen die Frau an und behaupteten, in ihrer Nachbarschaft komme es vermehrt zu Einbrüchen. Angebliche Polizisten würden deshalb ihre wertvollen Habseligkeiten abholen und sicher verwahren. Die Pongauerin folgte der Aufforderung: Sie legte Bargeld und Wertgegenstände in ein Behältnis vor ihrem Haus. Die Täter holten es dort ab.

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So funktioniert der Polizistentrick

Die Betrüger rufen meist an und geben sich als Kriminalbeamte aus. Häufig suchen sie sich ältere Menschen als Opfer aus, warnt die Polizei. Sie behaupten etwa, eine Einbrecherbande sei in der Gegend unterwegs und werde als Nächstes bei der angerufenen Person einbrechen.

Um Geld und Schmuck in Sicherheit zu bringen, solle man die Wertgegenstände der "Polizei" übergeben. Die Täter vereinbaren dafür ein Treffen. Die Abholung übernehmen sie selbst oder ein Mittäter.

Manipulierte Rufnummern

Dabei nutzen die Betrüger das Vertrauen in die Polizei und die Angst vor einem Einbruch aus. Oft setzen sie ihre Opfer zusätzlich unter Zeitdruck und behaupten, die Übergabe müsse rasch erfolgen.

Mitunter manipulieren die Täter auch die angezeigte Telefonnummer. Bei diesem sogenannten Rufnummernmissbrauch kann am Display eine andere Nummer erscheinen als jene, von der tatsächlich angerufen wird. So kann etwa eine deutsche Nummer angezeigt werden, obwohl der Anruf aus Afrika oder Asien kommt. Verlass Dich daher nicht allein auf die angezeigte Telefonnummer.

red, 24.10.2026, 18:37
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