Neuzulassungen

38 Prozent Plus im April! E-Autos zünden den Turbo

Im April schossen die Neuzulassungen reiner E-Autos in der EU kräftig nach oben. Benziner und Diesel verlieren hingegen weiter an Boden.
Team Wirtschaft
27.05.2026, 16:34
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Europas Automarkt wächst wieder – doch die auffälligste Entwicklung ist der starke Schub bei reinen E-Autos. Im April wurden in der EU 200.117 batteriebetriebene Neuwagen zugelassen. Das ist ein Plus von 37,7 Prozent gegenüber April 2025.

Damit ziehen die Stromer deutlich stärker an als der Gesamtmarkt. Insgesamt wurden im vergangenen Monat 972.314 neue Autos in der EU zugelassen, ein Plus von 5,1 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt der Markt um 4,2 Prozent über dem Vorjahr.

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Bereits 20 Prozent der Neuwagen fahren rein elektrisch

Auch auf Vier-Monats-Sicht zeigt sich der Trend: Von Jänner bis April wurden 746.899 reine E-Autos neu zugelassen, ein Plus von 33,8 Prozent. Der Marktanteil der Stromer stieg damit europaweit auf mittlerweile 19,7 Prozent.

Gleichzeitig verlieren Benziner und Diesel an Boden. Benziner kamen seit Jahresbeginn nur noch auf 22,5 Prozent Marktanteil, Diesel auf 7,7 Prozent. Zusammen liegen die klassischen Antriebe damit bloß noch bei 30,2 Prozent – nach 38,1 Prozent im Vorjahr.

Stromer-Absatz legte in Österreich um 25 Prozent zu

In Österreich fällt der E-Schub ebenfalls deutlich aus. Im April wurden 7.122 Batterie-Flitzer neu zugelassen, ein Plus von 25,2 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei 23,2 Prozent.

Bei den Herstellern bleibt der Volkswagen-Konzern in der EU klar vorne. Von Jänner bis April kam die Gruppe auf 1.013.771 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 26,7 Prozent. Dahinter folgen Stellantis mit 648.354 Fahrzeugen und Renault mit 384.256 Neuzulassungen.

Chinesen fahren den Europäern davon

Auffällig ist der starke Lauf der China-Marken. BYD steigerte seine EU-Neuzulassungen von Jänner bis April um 152,9 Prozent auf 71.863 Fahrzeuge. Chery legte gar um 267,1 Prozent auf 48.364 Fahrzeuge zu. Auch Tesla wuchs, nämlich um 61,7 Prozent auf 67.389 Neuzulassungen.

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