Da ist der zweite Sieg

4:0! Magische LASK-Nacht in der Champions League

Der LASK macht einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg in der Champions League. Österreichs Meister fertigte Slovan Bratislava klar mit 4:0 ab.
03.11.2026, 22:53
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Dabei gelang Kasper Jörgensen vor 16.246 Fans in der Linzer Arena der frühe Doppelschlag – erst per Kopf (19.), dann mit einem stark im langen Eck versenkten Freistoß (37.). Robert Ljubicic stocherte den Ball zum 3:0 über die Linie (44.), ehe auch Samuel Adeniran netzte (48.) – was für ein magischer Abend in der Stahlstadt. Mit der die Linzer sogar am höchsten Champions-League-Sieg einer österreichischen Mannschaft kratzten. Das war das 6:2 von Red Bull Salzburg gegen Genk im Jahr 2019.

"Ab dem 3:0 wussten wir, dass wir die Intensität hoch halten müssen. Die Intensität war gut. Wir sind glücklich mit den drei Punkten. Ich bin auf die Mannschaft sehr stolz", schmunzelte LASK-Kicker Robert Ljubicic.

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Damit halten die Oberösterreicher bei sechs Punkten und katapultierten sich ins Mittelfeld der Ligaphase. Die Top-24 schaffen den Aufstieg in die K.o.-Runde, die besten acht stehen fix im Achtelfinale. Slovan Bratislava bleibt abgeschlagen Letzter.

Nach der Länderspielpause gastiert der LASK bei Norwegen-Klub Bodö/Glimt (24.11.). Die weiteren "Königsklassen"-Gegner: Fenerbahce Istanbul zu Hause (9.12.), Real Madrid auswärts (19.1.) und Porto zu Hause (27.1.).

Bärenstarke erste Hälfte

LASK-Trainer Kühbauer ließ etwas überraschend zunächst Sasa Kalajdzic und Christoph Lang auf der Bank, stattdessen stürmten Moses Usor und Samuel Adeniran, Ljubicic fing an. Bei den Gästen aus der Slowakei bot Trainer Yaya Toure durchaus überraschend ÖFB-Legionär Kevin Wimmer in der Innenverteidigung auf.

In Linz machten die Gäste früh dicht, bauten eine Fünferkette auf, waren aber im Konter gefährlich. Das zeigte sich schon früh im Spiel, als Slovan-Stürmer Andraz Sporar knapp drüberhaute (2.). Nachdem LASK-Verteidiger Joao Tornich wackelte, kam der Slowaken-Stürmer nicht zum Abschluss (8.).

Mit viel Ballbesitz versuchte die Kühbauer-Elf derweil, die Slowaken zu knacken, brauchte aber einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Das gelang dann nach einer guten Viertelstunde. Erst rettete Keeper Aleksandar Popovic gegen Andres Andrade, drehte den Ball noch über die Latte (17.), parierte zwei Minuten später auch mit dem Fuß gegen Usor (19.). Die darauffolgende Ecke verwertete dann aber Jörgensen per Kopf – 1:0 (19.). Ljubicic vergab kurz darauf den Doppelschlag (24.).

Die Topchance der Slowaken auf den Ausgleich verhinderte dann Xavier Mbuyamba mit einem rustikalen, aber fairen Tackling gegen Soleiman Camara (32.), der daraufhin angeschlagen ausgetauscht werden musste. Die Antwort der Linzer folgte postwendend durch Jörgensen, der sehenswert einen Freistoß im langen Eck versenkte – 2:0 (37.), zuvor vergab Usor (35.). Ljubicic legte dann das 3:0 nach (44.), drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.

LASK verpasst den Kantersieg

Die Stahlstädter machten nach Wiederbeginn dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Denn Adeniran legte nur drei Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit den vierten Treffer nach. Mit einem wuchtigen Schuss ins lange Eck, von Spielmacher Sascha Horvath bedient – 4:0 (48.). Ljubicic verpasste kurz darauf völlig frei den Doppelpack, knallte seinen Volley aus kurzer Distanz über die Latte (57.). Usor brachte dann keinen gefährlichen Abschluss zustande (62.). Auch Melayro Bogarde (66.) und gleich dreimal Sasa Kalajdzic (68., 72., 73.) ließen den fünften Treffer liegen. Keeper Lukas Jungwirth musste sich gegen Alexej Maros beweisen (58.).

Ohne komplett nachzulassen, schalteten die Stahlstädter in der Folge aber merklich zurück. Bis zweimal Aluminium noch den fünften Treffer verhinderten, erst Andrade die Latte traf und Kalajdzic den Abpraller dann an die Stange setzte (90+1.).

red, Akt. 03.11.2026, 22:56, 03.11.2026, 22:53