Alles begann mit drei Einbrüchen in eine Firma in Enns (Bez. Linz-Land) vergangenen Juni: Die Polizei ermittelte intensiv – und stieß dabei auf einen 44-jährigen Rumänen als Verdächtigen. Die Staatsanwaltschaft Steyr erwirkte daraufhin eine Festnahmeanordnung.
Der Zugriff erfolgte Monate später ganz unspektakulär im Straßenverkehr: Am 6. Dezember wurde der Mann bei einer Verkehrskontrolle der Polizei Eferding angehalten und festgenommen. Im Auto saß auch sein Sohn – gegen ihn wurden sofort ebenfalls Ermittlungen aufgenommen.
Wie die Polizei jetzt erklärte, packte der 44-Jährige bei der Einvernahme schließlich aus: Er gestand, die Einbrüche gemeinsam mit seinem Sprössling begangen zu haben. Auch der Sohn wurde daraufhin festgenommen.
Die beiden sollen mehrfach nur zum Zwecke von Einbrüchen nach Österreich eingereist sein. Nachgewiesen werden konnten ihnen 42 Taten in eine Firma in Enns sowie in eine in Aurolzmünster (Bez. Ried) im Zeitraum zwischen 2022 und Ende 2025.
Die Beute war wohl enorm: mehrere Tonnen Kupfer- bzw. Messingschrott. Als Zwischenlager soll das Duo auf Pendlerparkplätzen abgestellte, teils fahruntaugliche Fahrzeuge genutzt haben. Der 44-Jährige wurde in die Justizanstalt Garsten eingeliefert, sein Sohn wurde auf freiem Fuß angezeigt.