Spanien stöhnt erneut unter extremer Hitze. Für mehrere Regionen mit beliebten Urlaubszielen gilt bereits die höchste Warnstufe – Temperaturen von bis zu 44 Grad werden erwartet.
Der spanische Wetterdienst Aemet hat für Teile der Regionen Aragonien, Katalonien und Valencia die Hitze-Alarmstufe Rot ausgerufen. Betroffen sind auch touristische Hotspots wie Barcelona und zahlreiche Mittelmeerstrände.
Zur Begründung verwies der Wetterdienst auf die erwarteten Höchsttemperaturen von bis zu 44 Grad. Die rote Warnstufe bedeutet, dass die Hitze potenziell "sehr ernste Auswirkungen" auf die Gesundheit und den Besitz der betroffenen Menschen haben kann.
In neun weiteren Regionen, darunter Alicante und Andalusien, gilt die zweithöchste Warnstufe Orange. Dort werden Temperaturen von bis zu 40 Grad oder mehr erwartet. Auch in Madrid soll das Thermometer laut "El Mundo" auf bis zu 39 Grad klettern. Nach derzeitigen Prognosen hält die Hitzewelle mindestens bis Donnerstag an.
Spanien erlebt heuer das heißeste erste Halbjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Allein im Juni wurden laut den Behörden 1.028 Todesfälle mit der extremen Hitze in Verbindung gebracht – mehr als doppelt so viele wie im Monat davor.
Nicht nur Spanien kämpft mit der Hitzewelle. Auch im Nachbarland Frankreich bleibt die Lage angespannt. Der Wetterdienst Météo-France rief für Dienstag in 61 Départements die zweithöchste Alarmstufe Orange aus.
Dort werden Temperaturen zwischen 35 und 41 Grad erwartet. Die höchsten Werte sollen im Südwesten des Landes erreicht werden.