Kurz vor Weihnachten sorgte ein kurioses Detail am Linzer Christkindlmarkt beim Volksgarten für Aufregung: Eine Besucherin ist schwer verärgert, weil sie beim Würstelstand für Senf extra zahlen musste. Christine P. aus Urfahr berichtet gegenüber der Plattform "Linza.at":
"8,40 Euro für 4 Bratwürstl mit Sauerkraut und Semmerl im Volksgarten-Christkindlmarkt – und dann sind auch noch 50 Cent extra für einen Spritzer Senf abzudrücken. Ich halte das für wirklich frech".
Noch absurder: Beim Frankfurter um 5 Euro – am selben Stand – war der Senf angeblich gratis. Dass bei klassischen Würstln plötzlich ein "Saucen-Aufpreis" verlangt wird, empfinden viele als kleinlich – und als gefährlichen Präzedenzfall.
Genau das befürchten viele: Wenn ein Stand damit anfängt, könnten andere nachziehen. Und plötzlich wird aus "nur 50 Cent" ein neuer Markttrend. Die Frage: Müssen wir bald überall für Senf, Ketchup oder Mayo extra zahlen?
Denn wo hört das auf? Beim Servietten-Geld? Dem "Extra-Löffel"-Aufschlag? Oder dem Sackerl zum Mitnehmen?
Zusatzzahlungen sind längst keine Ausnahme mehr: In Lokalen wird etwa Leitungswasser um bis zu 2,50 Euro verrechnet. Auch "Geschirr-Gebühren" oder Extra-Kosten für Besteck und Sonderwünsche sorgen regelmäßig für Empörung. Was früher selbstverständlich war, wird heute verrechnet – und der Senf am Würstelstand wird plötzlich zum Gesprächsthema.