Besucherin zahlt in Linz extra

50 Cent "Senf-Steuer" sorgt für Ärger an den Feiertagen

In Linz sorgte ein Standl am Christkindlmarkt für Ärger: Für Senf wurde hier extra kassiert – und das sorgt für heftige Diskussionen.
Oberösterreich Heute
26.12.2025, 19:21
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Kurz vor Weihnachten sorgte ein kurioses Detail am Linzer Christkindlmarkt beim Volksgarten für Aufregung: Eine Besucherin ist schwer verärgert, weil sie beim Würstelstand für Senf extra zahlen musste. Christine P. aus Urfahr berichtet gegenüber der Plattform "Linza.at":

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"8,40 Euro für 4 Bratwürstl mit Sauerkraut und Semmerl im Volksgarten-Christkindlmarkt – und dann sind auch noch 50 Cent extra für einen Spritzer Senf abzudrücken. Ich halte das für wirklich frech".

Noch absurder: Beim Frankfurter um 5 Euro – am selben Stand – war der Senf angeblich gratis. Dass bei klassischen Würstln plötzlich ein "Saucen-Aufpreis" verlangt wird, empfinden viele als kleinlich – und als gefährlichen Präzedenzfall.

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Genau das befürchten viele: Wenn ein Stand damit anfängt, könnten andere nachziehen. Und plötzlich wird aus "nur 50 Cent" ein neuer Markttrend. Die Frage: Müssen wir bald überall für Senf, Ketchup oder Mayo extra zahlen?

Denn wo hört das auf? Beim Servietten-Geld? Dem "Extra-Löffel"-Aufschlag? Oder dem Sackerl zum Mitnehmen?

Zusatzgebühr für Wasser und zweiten Teller

Zusatzzahlungen sind längst keine Ausnahme mehr: In Lokalen wird etwa Leitungswasser um bis zu 2,50 Euro verrechnet. Auch "Geschirr-Gebühren" oder Extra-Kosten für Besteck und Sonderwünsche sorgen regelmäßig für Empörung. Was früher selbstverständlich war, wird heute verrechnet – und der Senf am Würstelstand wird plötzlich zum Gesprächsthema.

{title && {title} } red, {title && {title} } 26.12.2025, 19:21
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