Ein Ausflug nach Holland und schon stand die Idee: Helena Wunderlich (25) führt den Erdbeer- und Kürbishof Wunderlich in Stockerau (Bezirk Korneuburg, NÖ) gemeinsam mit ihren Eltern. "Wir waren letztes Jahr im April in Holland", erzählt sie im "Heute"-Gespräch. Sie hätte sich gedacht: "Wieso eigentlich nicht in Österreich?" Das Tulpenfeld in Stockerau nahm seinen Anfang.
500.000 Tulpen auf circa 2,5 Hektar: Die Tulpenzwiebeln "sind direkt aus Holland", erzählt Wunderlich. Von der Qualität her seien das die Besten, die man haben kann.
"Kann man nicht mit Handelstulpen vergleichen", so die 25-Jährige. Ihr Tulpenfeld sei das allererste Tulpenfeld zum Begehen und Staunen in Österreich.
"Es ist dieses Jahr das allererste Mal", so Wunderlich – Premiere also für Österreich und für den Erdbeer- und Kürbishof Wunderlich. Das Tulpenfeld sei so aufgebaut, wie man es aus Holland kennt.
In zwei Wochen werden die Tulpen blühen, dann wird das Tulpenfeld auch für die Besucher geöffnet – je nach Wetterlage. Die Tulpen seien aber schon sehr weit.
Das Feld ist als Besuchsort gedacht, die Tulpen selbst schneiden ist nicht erlaubt. "Es gibt Tulpen zum Kaufen", so Wunderlich – im Erdbeerhaus sind im Sommer Erdbeeren zu haben, im Frühling die Tulpen. Diese kommen teilweise aus Holland, teilweise aus Österreich.
Auf dem Tulpenfeld wird es auch Fotospots geben: Telefonzellen, Sitzbänke, die wie Tulpen aussehen, und Windmühlen.
Die Saison für das Tulpenfeld fällt eher gering aus. "Wir schätzen circa vier bis fünf Wochen", erklärt Wunderlich, wie lange man das Tulpenfeld besuchen kann. Dann sei die Blüte vorbei. "Die dauert nicht länger", erklärt die 25-Jährige.
Im "Heute"-Gespräch erzählt Wunderlich, dass sie sowohl frühe als auch späte Tulpensorten angebaut haben, um die Saison zu strecken. Die Tickets für den Tulpenhof kosten für Erwachsene zwischen 9 und 14 Euro, für Kinder zwischen drei und vier Euro. Der Preis sei davon abhängig, ob man am Wochenende oder unter der Woche komme.
Wenn die Saison dann vorbei ist, werden die Zwiebeln herausgenommen, das Feld wird aufgelockert und eine Wiese angebaut. Auf einem anderen Feld kommt dann das Erdbeerfeld. Das nächste Jahr für das Tulpenfeld sei schon in Planung.