"Kosmische Parade"

6 Planeten in einer Nacht! Dann siehst du sie am besten

Am 28. Februar werden 6 Planeten unseres Sonnensystems nach Sonnenuntergang gemeinsam am Abendhimmel stehen – eine sogenannte Planetenparade.
Heute Life
07.02.2026, 12:56
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Am Samstag, 28. Februar 2026, erwartet uns ein außergewöhnliches Himmelsspektakel: sechs Planeten unseres Sonnensystems werden nach Sonnenuntergang gemeinsam am Abendhimmel stehen – eine sogenannte Planetenparade.
Bei diesem seltenen Ereignis versammeln sich Merkur, Venus, Saturn, Jupiter, Uranus und Neptun entlang der sogenannten Ekliptik – das ist die "Himmelsstraße", auf der auch die Sonne und der Mond wandern. Das bedeutet: Statt einzeln über den Nächten verstreut zu stehen, erscheinen sie in einer Art kosmischer Reihe, die durch ein Fernglas oder Teleskop betrachtet besonders eindrucksvoll wirkt.

Von einer "Planetenparade" spricht man, wenn wir von der Erde aus zwei oder mehr Planeten sehr nah beieinander beobachten können

Sichtbarkeit – was du sehen kannst

Mit bloßem Auge sind vor allem die helleren Planeten zu erkennen:

  • Jupiter – der größte und einer der hellsten Planeten, gut sichtbar im Süd-Südosten.
  • Venus – als strahlend heller "Abendstern" nahe dem Horizont.
  • Saturn – etwas schwächer, aber deutlich erkennbar.
  • Merkur – ebenfalls sichtbar, jedoch sehr niedrig über dem westlichen Horizont, was die Beobachtung schwieriger macht.

Für Uranus und Neptun benötigst du ein Fernglas oder ein kleines Teleskop, da sie deutlich schwächer leuchten.

Tipps fürs Beobachten

Fernglas/Teleskop: Besonders nützlich für Uranus und Neptun, aber auch Jupiter-Monden und Details am Saturnring.

Apps und Sternkarten: Himmels-Apps wie Star Walk oder SkyView zeigen dir live, wo die Planeten stehen und helfen beim Finden.

Dunkler Himmel: Je weniger Lichtverschmutzung, desto besser – Städte reflektieren viel Licht und erschweren das Erkennen schwächerer Planeten.

Der beste Beobachtungszeitpunkt

Plane deinen Blick gen West- bis Südwest-Horizont etwa 30 – 60 Minuten nach dem Sonnenuntergang ein. Zu diesem Zeitpunkt ist die Dämmerung vorbei, aber die Planeten stehen noch hoch genug über dem Horizont, um sie gut zu erkennen.
Tipp: Je freier der Blick zum Horizont – z. B. über Felder, Seen oder flache Landschaften – desto größer die Chance, besonders Merkur und Venus zu erspähen.

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