Sorge war riesig

65 Tage verschwunden! Hündin Barbara wieder zu Hause

65 Tage bangten Tierfreunde um Hündin Barbara. Dann tauchte ein Foto auf Facebook auf – und plötzlich gab es Hoffnung, Barbara zu finden.
27.10.2026, 10:03
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65 Tage lang war Shar-Pei-Hündin Barbara wie vom Erdboden verschluckt. Immer wieder wurde sie im Grazer Umland gesichtet, doch einfangen ließ sie sich einfach nicht. Dann gab es plötzlich ein Lebenszeichen auf Facebook – und für die Hündin wendete sich alles!

Barbara war während eines Probewohnens entlaufen. Für die Mitarbeiter der Arche Noah begann damit eine nervenaufreibende Suche. Immer wieder fuhren sie zu gemeldeten Sichtungen, hielten Ausschau und stellten Hundefallen auf. Doch Barbara blieb auf Abstand – ganze zwei Wochen lang war Barbara verschwunden

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Große Sorge um Barbara

Dann der nächste Rückschlag: Mehr als zwei Wochen lang gab es keine einzige verlässliche Sichtung mehr. Nach so langer Zeit im Freien wuchs die Sorge, dass Barbara möglicherweise nicht mehr lebend gefunden werden könnte. Doch dann tauchte auf Facebook ein Foto auf. Eine Frau hatte einen Hund gesehen und das Bild veröffentlicht. Es war tatsächlich Barbara!

Tierpfleger Bernd machte sich sofort auf den Weg. Weil er derzeit einen behördlich festgelegten Bewegungsradius einhalten muss, brauchte er zunächst eine Genehmigung, um zum Ort der Sichtung fahren zu dürfen. Als diese vorlag, fuhr er los, kontrollierte die Umgebung und stellte eine Hundefalle auf.

Und diesmal klappte es endlich: Barbara ging hinein! Nach 65 Tagen voller Ungewissheit war die Hündin endlich in Sicherheit und konnte zurück in die Arche Noah gebracht werden.

Jetzt bekommt Barbara endlich Ruhe

Die Strapazen der vergangenen Wochen sind der Hündin anzusehen. Barbara ist mager und erschöpft, befindet sich aber den Umständen entsprechend in erstaunlich gutem Zustand. Jetzt darf sie fressen, schlafen und sich erholen. Ihre Pfleger behalten ihre Gesundheit genau im Blick. Eine Vermittlung steht vorerst nicht an.

Tracker für ängstliche Hunde

Der Fall hat auch Folgen für die Arche Noah: Für besonders ängstliche und fluchtgefährdete Hunde wurden mehrere GPS-Tracker angeschafft. Sie sollen künftig während des sensiblen Probewohnens zusätzlich zum Einsatz kommen. Sollte ein Hund entlaufen, könnte das die Suche entscheidend erleichtern.

red, 27.10.2026, 10:03
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